Aktuelles aus dem Netzwerk Mobilität Niedersachsen

Ladesäulenkarte der Bundesnetzagentur

Seit dem 18.4.2017 veröffentlicht die Bundesnetzagentur die im Rahmen der Ladesäulenverordnung (LSV) gemeldeten Daten zur öffentlich zugänglichen Ladeinfrastruktur in Deutschland. Die Bundesnetzagentur veröffentlicht bewusst nur die Ladepunkte, die den Anforderungen der LSV genügen, um so ein besonderes Augenmerk auf die technische Sicherheit der Anlagen zu legen.

Nicht von der Anzeigepflicht betroffen sind Normalladepunkte, die vor dem 17.3.2016 aufgebaut wurden. Um ein möglichst vollständiges Register zu erstellen, erfasst die Bundesnetzagentur neben den anzeigepflichtigen Ladesäulen daher auch solche, die nicht von der LSV betroffen sind.

Quelle: Bundesnetzagentur

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Verkehrsministerium fördert weitere ÖPNV-Projekte im Land

Zu den bereits Anfang des Jahres vorgestellten 261 ÖPNV-Fördermaßnahmen erhalten weitere 20 Projekte eine Landesförderung. Das verkündete Verkehrsminister Olaf Lies am 10.4.2017 in Hannover. Die Förderung des Landes im Jahr 2017 beläuft sich auf insgesamt 144 Millionen Euro und 281 Maßnahmen. Rund elf Millionen Euro fließen jetzt in die neuen Projekte. „Damit haben wir sowohl bei der Anzahl der Fördervorhaben als auch beim Fördervolumen einen neuen Höchststand erreicht. Mit unserem Förderprogramm verbessern wir das Angebot des öffentlichen Personennahverkehrs. Davon profitieren die vielen Fahrgäste, die täglich mit Bus und Bahn unterwegs sind.“ so Minister Lies. Von den Fördermitteln entfallen 15 auf das ÖPNV-Flächenprogramm, zwei auf das Programm Grunderneuerung der Infrastruktur und drei auf das Busbeschaffungsprogramm. 

Im ÖPNV-Flächenprogramm erhält das Vorhaben der Stadt Cuxhaven mit 2,25 Millionen Euro die größte Fördersumme. Ergänzend zum barrierefreien Ausbau des Bahnhofs im Rahmen des Projekts „Niedersachsen ist am Zug! II“ möchte die Stadt den Bahnhofsplatz aufwerten und die Umsteigemöglichkeiten von Bus, Pkw und Fahrrad auf die Bahn verbessern. Dafür sollen der Bahnhofsvorplatz mit einer Fernbus- und sechs ÖPNV-Haltestellen neu gestaltet sowie 125 Pendlerparkplätze, zehn Kurzzeithalteplätze, zehn Taxistellplätze und 140 Fahrradstellplätze geschaffen werden.

Der Landkreis Celle erhält für den Aufbau sogenannter Echtzeitinformationssystemen eine Förderung von 855.000 Euro. Fahrgäste können sich damit im ganzen Landkreisgebiet bequem über die genauen Ankunft- und Abfahrtzeiten von Bussen und Bahnen informieren. Zwei weitere Echtzeitinformationssysteme – eines Zweckverband Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen, eines im Landkreis Osnabrück – werden mit Hilfe der Landesförderung verbessert.

Die Stadt Osnabrück stellt mit Hilfe der Landesförderung ihre Hauptbuslinie im innerstädtischen Verkehr komplett auf Elektrobusse um. Damit profitiert die Stadt vom Landesbusförderprogramm, das die Landesregierung nach zehnjähriger Pause im Jahr 2016 wieder aufgelegt hat. Das Land fördert den Kauf von 14 Elektrobussen mit 3,2 Millionen Euro

Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

Das Auto teilen statt besitzen

Das Carsharing hat sich in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Baustein nachhaltiger Mobilität entwickelt. Diesen Trend will die Bundesregierung unterstützen – mit Sonderparkplätzen und kostenfreiem Parken. Der Bundestag hat dem Gesetzentwurf bereits zugestimmt.

Das neue Carsharing-Gesetz soll zum 1.9.2017 in Kraft treten. Es gewährt nicht nur Privilegien beim Parken, wie reservierte Parkplätze und die Befreiung von Parkgebühren, sondern enthält darüber hinaus Regelungen, die verkehrs- und umweltpolitische Vorgaben betreffen.

Quelle: Bundesregierung

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Spatenstich: Neubau des Radwegs entlang der L 14 im LK Aurich beginnt

Mit einem symbolischen ersten Spatenstich hat Verkehrsminister Olaf Lies am 29.3.2017 den Startschuss für den Neubau des Radwegs entlang der Landesstraße 14 von Ostersander nach Westgroßefehn (Landkreis Aurich) gegeben. Der neue, zwei Meter breite Radweg wird abgesetzt von der Landesstraße hinter Wallhecken gebaut. Die voraussichtlichen Kosten der Baumaßnahme belaufen sich auf circa 950.000 Euro. Rund 700.000 Euro trägt das Land, die Restkosten werden von den Gemeinden Ihlow und Großefehn sowie vom Landkreis Aurich übernommen. Die Fertigstellung des 3,7 Kilometer langen Streckenabschnitts ist bis Sommer 2018 geplant.

Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

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EIT Call Urban Mobility

2018 wird das Europäische Innovations- und Technologieinstitut erneut einen Aufruf zur Bildung einer Wissens- und Innovationsgemeinschaft (Knowledge and Innovation Community) veröffentlichen. Das Thema lautet „Urban mobility: smart, green and integrated transport“. Um über diese Ausschreibung zu informieren, hat das EIT eine eigene Unterseite mit verschiedenen Dokumenten – beispielsweise zu den vergangenen Ausschreibungsrunden – veröffentlicht.

Die Veröffentlichung der Ausschreibungsdokumente wird in den nächsten Monaten sukzessive erfolgen. Mit der Veröffentlichung des finalen Ausschreibungstextes kann voraussichtlich erst Anfang 2018 gerechnet werden.

Quelle: EU-Büro des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

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