Aktuelles aus dem Netzwerk Mobilität Niedersachsen

LNG als Schiffskraftstoff: zweiter Förderaufruf gestartet!

Ab sofort startet die Antragsphase für den zweiten Aufruf zur Antrags¬einreichung, der die "Richtlinie über Zuwendungen für die Aus- und Umrüstung von Seeschiffen zur Nutzung von verflüssigtem Erdgas (LNG) als Schiffs¬kraftstoff" ergänzt. Die Anträge können bis einschließlich 18.12.2019 bei der Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen (BAV) gestellt werden.

Die vom BMVI veröffentlichte Förderrichtlinie und die jeweiligen Förderaufrufe treiben die Nutzung von LNG als Kraftstoff in der deutschen Seeschifffahrt voran und stellen eine konkrete Umsetzung der Mobilitäts- und Kraftstoff¬strategie der Bundesregierung (MKS) dar, deren Weiterentwicklung das möglichst zeitnahe Erreichen der Marktreife von alternativen Antrieben und Kraftstoffen sicherstellen soll.

Die Nutzung von LNG als Schiffskraftstoff trägt zur Senkung der Treibhausgas- und der Luftschadstoffemissionen bei. Im Gegensatz zu herkömmlichen, ölbasierten Schiffskraftstoffen verursacht LNG keinerlei Schwefeloxid-Emissionen. Stickoxid-Emissionen werden im Vergleich zu herkömmlichen Kraftstoffen um bis zu 90 Prozent und Partikel-Emissionen um ca. 98 Prozent reduziert. LNG ist eine umweltfreundliche Kraftstoffalternative mit erheblichen Vorteilen für den Klima-, Umwelt- und Gesundheitsschutz.

Quelle: NOW GmbH - Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie

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BMVI startet neuen Förderaufruf Ladeinfrastruktur

Am 19.8.2019 hat das das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur seinen vierten Aufruf zur Förderung des Aufbaus von öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur veröffentlicht. Ab sofort können erneut Förderanträge für E-Ladestationen gestellt werden.

Mit diesem vierten Aufruf im Bundesprogramm Ladeinfrastruktur fördert das BMVI die Errichtung von bis zu 5.000 Normal- und 5.000 Schnellladepunkten. Dafür stehen rund 100 Millionen Euro bereit. Anträge müssen bis 30.10.2019 über das Portal easy-Online eingereicht werden.

Das Bundesprogramm Ladeinfrastruktur des BMVI trifft unverändert auf eine sehr große Nachfrage. Bisher wurden Anträge für insgesamt rund 16.000 Ladepunkte, davon etwa 13.300 Normalladepunkte und rund 2.350 Schnellladepunkte bewilligt. Das entspricht einem Fördervolumen von mehr als 78 Millionen Euro. Damit wurde die Zahl der vorhandenen Ladepunkte mehr als verdoppelt. In den nächsten Wochen sollen die Anträge aus dem dritten Förderaufruf von Ende 2018/Anfang 2019 bewilligt werden. Im Rahmen dieses dritten Förderaufrufs wurden 5.153 Normal- und 5.301 Schnell-Ladepunkte beantragt.

Auch im vierten Förderaufruf kommt das webbasierte Standorttool zum Einsatz, das Versorgungslücken im bundesweiten Ladenetz identifizieren kann. Dort fließen unter anderem Verkehrs- und Mobildaten, Nutzerdaten von Elektrofahrzeugen und sozio-ökonomische Daten ein. Mit Hilfe dieses Tools wird ein flächendeckender und nachfrageorientierter Aufbau der Ladeinfrastruktur gewährleistet.

Quelle: NOW GmbH - Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie

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VDL liefert 49 weitere E-Gelenkbusse nach Osnabrück

Die Stadtwerke Osnabrück haben am vergangenen Freitag einen Auftrag für 49 weitere Elektrobusse unterschrieben. Die E-Gelenkbusse für die Metro-Bus-Linien wird der niederländische Hersteller VDL liefern.

Mit insgesamt 62 E-Bussen verfügen die Stadtwerke dann künftig nach eigenen Angaben über die größte E-Gelenkbusflotte Deutschlands. Die erste rein elektrische Buslinie zwischen Haste und Düstrup war bereits Ende März mit 13 E-Gelenkbussen von VDL in Betrieb gegangen.

Die europaweite Ausschreibung für die 49 weiteren Elektrobusse hatten die Stadtwerke bereits Ende 2018 gestartet. Den Zuschlag erhielt jetzt VDL. Die E-Gelenkbusse werden ähnlich denen sein, die bereits seit März auf der Linie M1 unterwegs sind. Sie unterscheiden sich vor allem in der deutlich größeren Batterie und haben zudem keine fossile Zusatzheizung mehr. Geliefert werden die Busse in zwei Tranchen: Ab Sommer 2020 kommen 22 Elektrobusse auf den Linien M2 und M3 zum Einsatz. Rund ein Jahr später sollen weitere 27 Stromer auf den Linien M4 und M5 verkehren.

Quelle: elective.net

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Wolfsburg wird Modellstadt für urbanes Laden

Wie eine leistungsfähige Ladeinfrastruktur für E-Mobilität im urbanen Raum aussehen könnte, zeigen die Stadt Wolfsburg und Volkswagen. In einem Gemeinschaftsprojekt wird die bestehende Ladeinfrastruktur in der Stadt und auf dem Volkswagen Werkgelände um insgesamt zwölf flexible und bis zu 28 fest installierte Schnellladesäulen ab jetzt im Stadtgebiet ergänzt. Wolfsburg wird zum Reallabor. Das von der Stadt Wolfsburg und Volkswagen anlässlich des 80. Stadtgeburtstags erarbeitete Vorhaben umfasst zwei innovative Schnellladekonzepte: Flexible Schnellladesäulen, die Laden an jedem beliebigen Ort, unabhängig vom Stromnetz, mit bis zu 100 kW ermöglichen und stationäre High Power Charging-Säulen, die Laden mit bis zu 350 kW erlauben. An der e-Mobility-Station in Wolfsburg wird der erste Schnellladepark eröffnet, der High Power Charging in der Stadt verfügbar macht.

Quelle: Volkswagen Newsroom

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Acht neue Stromer für städtischen Fuhrpark von Hameln

Die Stadt Hameln setzt schon länger auf die emissionsfreien Flitzer. Der städtische Elektroauto-Fuhrpark wurde nun einmal rundum erneuert. Acht neue Elektroautos nennt die Stadtverwaltung ab sofort ihr Eigen.

„Die Verträge für unsere bisher von der Metropolregion Hannover geleasten E-Fahrzeuge liefen aus und wir haben die Autos bereits Ende Mai zurückgegeben“, erklärt Oberbürgermeister Claudio Griese. Insgesamt gingen ein VW E-Golf, sechs VW E-ups und ein Renault Kangoo E an die Metropolregion zurück. Ein neuer Leasingvertrag wurde nun mit einer Firma aus Barsinghausen eingegangen.

Durch diesen neuen Vertrag stehen den Verwaltungsmitarbeitern jetzt wieder insgesamt acht Stromer als Ersatz für die alten Leasingfahrzeuge zur Verfügung. Darunter sechs Renault Zoe E, welche von den Spielplatz- und Baumkontrolleuren und den Straßenkontrolleuren genutzt werden, und ein Renault Kangoo E, der ebenfalls den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Fachbereichs Umwelt zur Verfügung stehen wird. Zum Fuhrpark des Rathauses gehört auch wieder ein VW e-up. „Ich freue mich, dass wir unsere Tradition, innerhalb des Stadtgebiets emissionsfreie Fahrzeuge einzusetzen, fortführen können“, sagt Oberbürgermeister Griese. „Diese Umweltfreundlichkeit ist es uns auch wert, das doppelte an Leasinggebühren, im Vergleich zu einem regulären Benziner, zu zahlen“, führt Griese aus.

Quelle: Stadt Hameln

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