Aktuelles aus dem Netzwerk Mobilität Niedersachsen

VDL liefert 49 weitere E-Gelenkbusse nach Osnabrück

Die Stadtwerke Osnabrück haben am vergangenen Freitag einen Auftrag für 49 weitere Elektrobusse unterschrieben. Die E-Gelenkbusse für die Metro-Bus-Linien wird der niederländische Hersteller VDL liefern.

Mit insgesamt 62 E-Bussen verfügen die Stadtwerke dann künftig nach eigenen Angaben über die größte E-Gelenkbusflotte Deutschlands. Die erste rein elektrische Buslinie zwischen Haste und Düstrup war bereits Ende März mit 13 E-Gelenkbussen von VDL in Betrieb gegangen.

Die europaweite Ausschreibung für die 49 weiteren Elektrobusse hatten die Stadtwerke bereits Ende 2018 gestartet. Den Zuschlag erhielt jetzt VDL. Die E-Gelenkbusse werden ähnlich denen sein, die bereits seit März auf der Linie M1 unterwegs sind. Sie unterscheiden sich vor allem in der deutlich größeren Batterie und haben zudem keine fossile Zusatzheizung mehr. Geliefert werden die Busse in zwei Tranchen: Ab Sommer 2020 kommen 22 Elektrobusse auf den Linien M2 und M3 zum Einsatz. Rund ein Jahr später sollen weitere 27 Stromer auf den Linien M4 und M5 verkehren.

Quelle: elective.net

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Wolfsburg wird Modellstadt für urbanes Laden

Wie eine leistungsfähige Ladeinfrastruktur für E-Mobilität im urbanen Raum aussehen könnte, zeigen die Stadt Wolfsburg und Volkswagen. In einem Gemeinschaftsprojekt wird die bestehende Ladeinfrastruktur in der Stadt und auf dem Volkswagen Werkgelände um insgesamt zwölf flexible und bis zu 28 fest installierte Schnellladesäulen ab jetzt im Stadtgebiet ergänzt. Wolfsburg wird zum Reallabor. Das von der Stadt Wolfsburg und Volkswagen anlässlich des 80. Stadtgeburtstags erarbeitete Vorhaben umfasst zwei innovative Schnellladekonzepte: Flexible Schnellladesäulen, die Laden an jedem beliebigen Ort, unabhängig vom Stromnetz, mit bis zu 100 kW ermöglichen und stationäre High Power Charging-Säulen, die Laden mit bis zu 350 kW erlauben. An der e-Mobility-Station in Wolfsburg wird der erste Schnellladepark eröffnet, der High Power Charging in der Stadt verfügbar macht.

Quelle: Volkswagen Newsroom

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Acht neue Stromer für städtischen Fuhrpark von Hameln

Die Stadt Hameln setzt schon länger auf die emissionsfreien Flitzer. Der städtische Elektroauto-Fuhrpark wurde nun einmal rundum erneuert. Acht neue Elektroautos nennt die Stadtverwaltung ab sofort ihr Eigen.

„Die Verträge für unsere bisher von der Metropolregion Hannover geleasten E-Fahrzeuge liefen aus und wir haben die Autos bereits Ende Mai zurückgegeben“, erklärt Oberbürgermeister Claudio Griese. Insgesamt gingen ein VW E-Golf, sechs VW E-ups und ein Renault Kangoo E an die Metropolregion zurück. Ein neuer Leasingvertrag wurde nun mit einer Firma aus Barsinghausen eingegangen.

Durch diesen neuen Vertrag stehen den Verwaltungsmitarbeitern jetzt wieder insgesamt acht Stromer als Ersatz für die alten Leasingfahrzeuge zur Verfügung. Darunter sechs Renault Zoe E, welche von den Spielplatz- und Baumkontrolleuren und den Straßenkontrolleuren genutzt werden, und ein Renault Kangoo E, der ebenfalls den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Fachbereichs Umwelt zur Verfügung stehen wird. Zum Fuhrpark des Rathauses gehört auch wieder ein VW e-up. „Ich freue mich, dass wir unsere Tradition, innerhalb des Stadtgebiets emissionsfreie Fahrzeuge einzusetzen, fortführen können“, sagt Oberbürgermeister Griese. „Diese Umweltfreundlichkeit ist es uns auch wert, das doppelte an Leasinggebühren, im Vergleich zu einem regulären Benziner, zu zahlen“, führt Griese aus.

Quelle: Stadt Hameln

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Wasserstoffregionen: Die nächsten Wettbewerbe starten

Regionen, die den sauberen Energieträger Wasserstoff im Rahmen einer regionalen Wasserstoffwirtschaft einsetzen wollen, können sich um staatliche Förderung bewerben. Mit den Kategorien HyExperts und HyPerformer starten neue Wettbewerbe der Fördermaßnahme "HyLand – Wasserstoffregionen in Deutschland" um die besten Konzepte für die Integration von Wasserstoff im Verkehrssektor in einer Region. Die Bewerbung ist ab sofort bis 30.9.2019 möglich.

In den ausgewählten Regionen soll die mögliche Integration des Energieträgers Wasserstoff auf unterschiedlichen Stufen demonstriert werden. Jede Region in Deutschland kann Wasserstoffregion werden – unabhängig von Vorerfahrungen. Das mehrstufige Angebot berücksichtigt die spezifischen Bedarfe, Ressourcen und Potenziale vor Ort. So reicht die Förderung von der Unterstützung bei der Sensibilisierung für das Thema bzw. der initialen Organisation der Akteurslandschaft über die Erstellung von integrierten Konzepten und tiefergehenden Analysen bis zur Beschaffung von Anwendungen, um die entstandenen Konzepte umzusetzen.

Bereits abgeschlossen sind die Interessenbekundungen in der Kategorie HyStarter. Hier haben sich 138 Regionen um die Entwicklung von Konzepten zur Integration der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie auf der Basis erneuerbarer Energien beworben. Derzeit läuft der Auswahlprozess. Mit den Kategorien HyExperts und HyPerformer wendet sich der Wettbewerb an Regionen, die bereits erste Erfahrungen gesammelt haben bzw. bestehende Konzepte in die Umsetzung bringen wollen.

Quelle: Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie

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Aufruf für F&E-Projekte im Förderprogramm Elektromobilität veröffentlicht

Ab sofort können im Förderprogramm Elektromobilität Projektideen für praxisnahe Forschungs- und Demonstrationsvorhaben zur Förderung der Elektromobilität mit Batterie beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur eingereicht werden. Förderschwerpunkt des neuen Aufrufs ist zum einen die anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung (sogenannte Demo-Großprojekte). Hierbei sollen Forschungsfragen beantwortet werden, die sich aus dem Einsatz bestehender Fahrzeugflotten (auch Flottenmixe zulässig) und der betriebsnotwendigen Infrastruktur ergeben – mit der Perspektive des weiteren Ausbaus. Der andere Förderschwerpunkt ist die Technologieforschung und -entwicklung in Anwendungsbereichen mit geringer Fahrzeugverfügbarkeit (Marktverfügbarkeit), unter anderem in den Anwendungsfeldern Güter-/Wirtschaftsverkehr (insbesondere Lkw), Busse, Schiffe und Sonderverkehre.

Quelle: Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie

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