Aktuelles aus dem Netzwerk Mobilität Niedersachsen

Bis 2023 sollen zwölf Elektro-Busse in Wolfenbüttel fahren

Bislang fährt nur ein Elektrobus in Wolfenbüttel. Elf neue Fahrzeuge sollen den Lärm in Stadt und Kreis merklich reduzieren und im gesamten Gebiet der Kraftverkehrsgesellschaft mbH Braunschweig 3.200 Tonnen CO2-Emissionen und 930.000 Liter Diesel pro Jahr einsparen.

Der Plan sieht die Anschaffung von insgesamt 48 neuen Elektrobussen in Wolfenbüttel, Salzgitter und Helmstedt vor, erklärte das Unternehmen auf Anfrage der Wolfenbuetteler Zeitung. Bis 2023 soll das geschehen sein. Wie schnell das passiert, hängt davon ab, ob die gewünschten Mittel aus Förderprogrammen des Landes Niedersachsen und des Bundes bewilligt werden.

Quelle: Wolfenbuetteler Zeitung

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Göttingen nimmt erste Hybridbusse in Betrieb

Die Göttinger Verkehrsbetriebe (GöVB) setzen ab sofort ihre drei ersten Hybridbusse ein. Gegen Jahresende sollen drei weitere Hybridbusse hinzukommen. Ab 2019 oder 2020 könnten in Göttingen die ersten vollelektrischen Busse in Betrieb gehen.

Die Bestellung für das Trio ging im vergangenen September bei Volvo ein. Gut ein halbes Jahr später kann’s losgehen: Die drei Teilzeit-Stromer werden auf den Linien 41 und 42 verkehren, denn Start- und Endpunkt der beiden Routen liegen unweit des Betriebsgeländes in Grone, wo die Busse nach jeder Tour durch die Stadt in etwa sechs Minuten zwischengeladen werden. Die entsprechende OppCharge-Ladestation hat ABB geliefert. Die Zwischenladung erfolgt mit 150 kW, die Ladestation ist jedoch bereits auf 300 kW ausgelegt, um auch für die spätere Aufladung rein elektrischer Busse gerüstet zu sein.

Pro Bus haben die GöVB 435.000 Euro bezahlen müssen, allerdings schoss das Land Niedersachsen je 138.000 Euro zu. Die Hybridbusse von Volvo können zwischen zwei Ladevorgängen gut sieben Kilometer rein elektrisch fahren. In Göttingen werden die „Elektro-Kilometer“ stets für die Abschnitte in der Innenstadt, am Klinikum und am Bahnhof genutzt.

Quelle: electrive.net

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Hannover Messe 2018: Besuchen Sie uns auf dem Gemeinschaftsstand „Energie und Mobilität aus Niedersachsen“

Wie schon in den vergangenen Jahren ist das Netzwerk Mobilität Niedersachsen auch 2018 auf der Hannover Messe vertreten. Vom 23.–27.4.2018 finden Sie uns auf dem Gemeinschaftsstand des Landes Niedersachsen im Bereich Energie und Mobilität in Halle 27, Stand H76. Wir zeigen aktuelle Projekte zur neuen Mobilität in Niedersachsen wie beispielsweise der Einsatz von Elektrofahrzeugen bei Polizei Niedersachsen und kommen gern mit Ihnen ins Gespräch zu Ihren Vorhaben. Für ein kostenloses Ticket können Sie sich hier registrieren.

Wir laden Sie außerdem herzlich zur Netzwerkveranstaltung „Grenzenlos elektrisch! Niedersachsen und die Niederlande auf dem Weg in die Elektromobilität“ am 26.4.2018 von 16 bis 18 Uhr auf den Niedersächsischen Gemeinschaftstand in Halle 27 ein.

Bitte melden Sie Ihre Teilnahme bis zum 18.4.2018 auf unserer Website an!

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Polizei Niedersachsen erhält fast 2,4 Millionen Euro Fördermittel für Elektromobilität

Der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Andreas Scheuer, hat der Polizei Niedersachsen am 10.4.2018 in Berlin offiziell den Zuschlag für ein bedeutsames Förderprojekt zur Elektromobilität erteilt. Über einen bundesweiten Aufruf fördert das Bundesverkehrsministerium die Beschaffung von Elektro- und Hybridfahrzeugen, primär in Kommunen, in denen die Schadstoffbelastungen oberhalb gesetzlicher Grenzwerte liegen. In Niedersachsen sind die Städte Hannover, Hildesheim, Hameln, Osnabrück und Oldenburg betroffen. Mit dem Zuschlag stehen der Polizei Niedersachsen Fördermittel mit einem Gesamtvolumen von rund 2,4 Millionen Euro zur Verfügung.

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, sieht darin eine Bestätigung des bislang schon sehr erfolgreichen Weges, den die Polizei Niedersachsen beim Thema Elektromobilität beschritten hat: „Die nachhaltige Verringerung des Schadstoffausstoßes unseres Fuhrparks ist schon seit Jahren ein zentrales Thema für die Polizei in Niedersachsen. Der Fördermittelzuschlag durch das Bundesverkehrsministerium unterstreicht die bundesweite Vorreiterrolle unserer Polizei auf diesem Gebiet."

Die Zentrale Polizeidirektion Niedersachsen hatte am 31.1.2018 stellvertretend für die Landespolizei unter dem Projektnamen „air" (alternativ-innovativ-regenerativ) den Förderantrag eingereicht. Nach erfolgter Potenzialanalyse mit den Polizeibehörden und der Polizeiakademie ist mit dem Fördermittelzuschlag die Beschaffung von bis zu 185 Fahrzeugen vorgesehen – darunter erstmals auch drei leichte Nutzfahrzeuge als rein elektrisch betriebene Fahrzeuge. Darüber hinaus sollen bis zu 188 Ladestationen beschafft und installiert werden.

Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport

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Fachveranstaltung zum Einsatz von Pedelecs und Lastenrädern im Gewerbe- und Pendlerverkehr

Fachveranstaltung zum Einsatz von Pedelecs und Lastenrädern im Gewerbe- und Pendlerverkehr

Rund 90 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung nutzten am 6.4.2018 in Hannover die Möglichkeit, sich zum Thema Pedelecs und Lastenräder im Gewerbe- und Pendlerverkehr zu informieren. Die Veranstaltung wurde vom Netzwerk Mobilität Niedersachsen und der Region Hannover – Fachbereich Verkehr organisiert.

Der Radverkehr erfreut sich steigender Beliebtheit. Pedelecs, Lastenräder und Kinderanhänger bereichern vermehrt das Verkehrsgeschehen. Experten des Landes Niedersachsen, der Region Hannover, des Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen Niedersachsen/Bremen e.V., der PGT Umwelt und Verkehr GmbH, der Planungsgemeinschaft Verkehr PGV-Alrutz GbR, dem Handelsverband Hannover e.V. sowie der Medizinischen Hochschule Hannover gaben Impulse zu Fahrradmobilitätskonzepten und Förderung, erfolgreichen Projekten zum Radverkehr, zum Wirtschaftsverkehr auf zwei Rädern und zu gesundheitlichen Auswirkungen für Pendler. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch Elevator Pitches von Rad-Leasing-Nutzern und -Anbietern.

Ein besonderer Stellenwert kam Dr. Willem Boterman (Universität Amsterdam) zu, der aufzeigte, dass sich ein Blick über die Landesgrenze lohnt. Denn sowohl bei der Anzahl der Fahrräder als auch im Hinblick auf die Infrastruktur sind die Niederlande bereits sehr weit fortgeschritten. Genug Zeit, um diese und andere Aspekte zu diskutieren und Kontakte zu knüpfen, hatten die Teilnehmenden beim abschließenden gemeinsamen Get-together.