Aktuelles aus dem Netzwerk Mobilität Niedersachsen

Erster Dialog der niedersächsischen Luftfahrtindustrie

Auf Initiative des Wirtschaftsministeriums hat am vergangenen Freitag in Hannover der erste Dialog der niedersächsischen Luftfahrtindustrie stattgefunden. Gemeinsam mit rund 50 Vertretern diskutierte Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann die aktuellen Innovationsthemen und Herausforderungen der Branche. Ziel des künftig regelmäßig stattfindenden Dialogs ist es, gemeinsam die Niedersächsische Luftfahrtstrategie 2030 zu entwickeln.

Althusmann: „Wir wollen die Wettbewerbsfähigkeit des Luft- und Raumfahrt-Standortes Niedersachsen mit seinen besonderen Kompetenzen in den Bereichen Luftfahrtzulieferindustrie, Allgemeine Luftfahrt sowie Forschung und Entwicklung erhalten und ausbauen. Heute fällt der Startschuss für unsere Niedersächsische Luftfahrtstrategie 2030. Dazu brauchen wir auch den Input der Unternehmen. Ich erwarte mir vom Dialog und den Folgeveranstaltungen in den nächsten Jahren einen Fortschritt für die Luftfahrtindustrie am Standort Niedersachsen.“

An der Niedersächsischen Luft- und Raumfahrtstrategie 2030 soll die gesamte Wertschöpfungskette der Luftfahrtindustrie beteiligt sein - von Forschung und Entwicklung, Planung und Bau über Betrieb und Wartung bis hin zur Finanzierung von Produkten der Luftfahrtindustrie. Alle Unternehmen und Akteure in der Luft- und Raumfahrtbranche sind eingeladen, sich in den Strategieprozess einzubringen.

Quelle: Niedersächsiches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung

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Verwaltung installiert insgesamt 260 Ladepunkte im Stadtgebiet von Hannover

In Hannover entstehen immer mehr Zapfsäulen für Elektroautos. Die Stadtverwaltung will in den kommenden Jahren insgesamt 260 Ladepunkte auf öffentlichen Grundstücken installieren. Die ersten 30 Steckdosen sollen jetzt auf Werkhöfen, in Feuerwachen und an Verwaltungsstandorten wie dem Rathaus und dem Behördenzentrum am Schützenplatz montiert werden. Rund 6 Millionen Euro aus Bundesmitteln fließen in den Aufbau des Zapfsäulennetzes.

Der Bau einer Ladevorrichtung für Elektroautos ist nicht billig. So schlagen die drei neuen Ladepunkte am Rathaus mit etwa 30 .000 Euro zu Buche. Auf dem Gelände der Stadtbibliothek kosten nur zwei Ladestellen knapp 28 .000 Euro. Schnellladestationen mit einer Leistung von 50 Kilowatt entstehen in den Feuerwachen. Für die Feuerwache 4 in Bornum plant die Stadt sechs Ladepunkte mit Kosten von knapp 200 .000 Euro.

Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung

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11. Niedersächsischer Außenwirtschaftspreis 2020 - Bewerben Sie sich jetzt

Der niedersächsische Außenwirtschaftspreis wird im nächsten Jahr bereits zum elften Mal vergeben, um im Auslandsgeschäft erfolgreiche Unternehmen auszuzeichnen. Die internationale Ausrichtung der niedersächsischen Unternehmen leistet einen wichtigen Beitrag für deren Wirtschaftskraft. Dabei gilt es, die richtigen Wege und Strategien für einen erfolgreichen Export zu finden.

Daher möchte das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung mit dem Außenwirtschaftspreis Unternehmen hervorheben, die besondere Erfolge bei der Erschließung neuer Märkte im Ausland verzeichnen können.

Bewerben Sie sich mit Ihrer persönlichen Exporterfolgsgeschichte bis zum 05. Februar 2020 für den niedersächsischen Außenwirtschaftspreis 2020.

Das Bewerbungsformular und alle weiteren Informationen stehen Ihnen hier zum Download bereit:

Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung

Grünes Licht für „Automotive Agentur Niedersachsen“

Der Aufsichtsrat des Innovationszentrums Niedersachsen hat der Einrichtung einer „Automotive Agentur Niedersachsen“ zugestimmt. Die Agentur soll Fahrzeughersteller und Zulieferer beim Strukturwandel unterstützen und die niedersächsischen Interessen auch international vertreten. Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann: „Alternative Antriebe, autonomes Fahren und die Sharing-Ökonomie verändern Wertschöpfungsketten und Geschäftsmodelle total. In diesem Veränderungsprozess müssen wir unsere Unternehmen begleiten. Ziel ist eine starke, international profilierte Automobilwirtschaft in Norddeutschland.“

Die „Automotive Agentur Niedersachsen“ soll als kleine, schlagkräftige, operative Einheit im Innovationszentrum Niedersachsen eingerichtet werden. Der Start ist für Anfang 2020 geplant. Ihre wichtigsten Aufgaben: Sie soll die zahlreichen, mittelständischen Automobilzulieferer bei Aufbau und Pflege von Netzwerken aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Verbänden unterstützen. Sie soll Projekte aus dem 2019 gestarteten „Strategiedialog Automobilwirtschaft in Niedersachsen“ begleiten sowie internationales Marketing betreiben. Eine weitere Aufgabe ist die praktische Umsetzung der norddeutschen Zusammenarbeit im Automotive Bereich.

Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung

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Ausschreibung Themenfeldkoordination - SGEC

Das „Sino German Electro Mobility Innovation and Support Center“ (SGEC) bündelt Aktivitäten und Projekte der der deutsch-chinesischen Kooperation zu Elektromobilität mit Batterie- und Wasserstoff-Brennstoffzellen zwischen dem Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur und dem chinesischen Wissenschaftsministerium.

Die Verantwortlichen für die Themenfelder werden für die deutsche Seite vom BMVI für Monitoring, Koordination, Vernetzung und als erste Anlaufstelle für Anfragen – auch von Projektinteressierten in der Frühkoordinationsphase – beauftragt. Es werden vier Lose zu den einzelnen Themenfeldern vergeben:

  • Batterieelektrische Mobilität (inklusive Ladeinfrastruktur)
  • Wasserstoff-Brennstoffzellenmobilität (inklusive Infrastruktur)
  • Sicherheit (Batterie und Wasserstoff)
  • Integration Erneuerbarer Energien

Quelle: NOW GmbH – Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie

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