Aktuelles aus dem Netzwerk Mobilität Niedersachsen

Niedersächsische Städte belegen Spitzenplätze im Fahrradklima-Test

Göttingen, Hannover und Nordhorn haben im diesjährigen Fahrradklima-Test des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) sehr gut abgeschnitten. Während die Landeshauptstadt Hannover den Platz fünf unter den deutschen Städten mit mehr als 200.000 Einwohnern belegte, schaffte es Nordhorn auf Platz zwei (Kategorie 50.000–100.000 Einwohner). Göttingen landete dabei im bundesweiten Vergleich der „kleinen Großstädte" (100.000–200.000 Einwohner) sogar auf Platz eins. Insgesamt wurde Niedersachsen zum fahrradfreundlichsten Bundesland erklärt.

Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel nannte das Ergebnis „eine wunderbare Bestätigung für alle, die in unserem Bundesland unermüdlich daran arbeiten, das Fahrrad aus dem Lobby-Schatten des Automobils herauszufahren.“ Die Verbesserung des Radwegenetzes, der Ausbau von Fern- und Schnellverbindungen und die Optimierung der Sicherheit für Radfahrerinnen und Radfahrer seien eine Chance für lebenswerte Städte. Die Verkehrskonzepte und Fahrradprojekte der ausgezeichneten niedersächsischen Städte sollen zum Nachmachen anregen, so Wenzel.

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Streckenreaktivierung der Ilmebahn zwischen Einbeck-Salzderhelden und Einbeck-Mitte

Verkehrsminister Olaf Lies hat gestern in Hannover gemeinsam mit Christian Gabriel (Geschäftsführer der Ilmebahn GmbH), Hans-Joachim Menn (Geschäftsführer der Landesnahverkehrsgesellschaft) und Michael Frömming (Geschäftsführer des Zweckverbands Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen) den Realisierungs- und Finanzierungsvertrag für die Streckenreaktivierung der Ilmebahn in Einbeck unterzeichnet. Die rund vier Kilometer lange Strecke verbindet das Stadtzentrum von Einbeck mit dem Bahnhof Einbeck-Salzderhelden an der Bahnverbindung Hannover-Göttingen. An den Kosten des Projekts in Höhe von insgesamt 7,15 Millionen Euro beteiligt sich das Land mit knapp sechs Millionen Euro.

Quelle: Pressemitteilung des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

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Geld für Lastenräder: Neue Förderrichtlinie gilt seit 11.5.2017 – Sparkasse Hannover bezuschusst mit insgesamt 18.000 Euro

Bis zu 1.000 Euro Zuschuss beim Kauf eines gewerblich genutzten Lastenrades oder Lastenpedelec: Firmen, Freiberufler, Genossenschaften, Stiftungen oder Vereine können ab sofort bei der Region Hannover einen Antrag auf Förderung stellen. Der Fachbereich Verkehr der Region Hannover hat dazu eine entsprechende Richtlinie erarbeitet. Finanziert wird das Vorhaben mit Mitteln der Sparkasse Hannover. Das Fördervolumen für das laufende Geschäftsjahr beträgt 18.000 Euro.

Gefördert wird die Anschaffung von ein- und zweispurigen, zulassungs- und versicherungsfreien Lastenfahrrädern mit und ohne batterieelektrischer Tretunterstützung (Lastenpedelecs bis 25 Stundenkilometern) sowie zulassungs- und versicherungspflichtige Lastenpedelecs bis 45 Stundenkilometer, die mindestens eine Lasten-Zuladung von 40 Kilogramm (plus Fahrergewicht) ermöglichen und damit mehr Ladevolumen beziehungsweise Ladegewicht als ein herkömmliches Fahrrad aufnehmen können. „Wir wollen mit diesem neuen Förderprogramm dazu beitragen, den Radverkehrsanteil im gewerblichen Verkehr der Region Hannover zu erhöhen und gute Beispiele zu ermöglichen“, sagte Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz bei der Vorstellung der Richtlinie im Verkehrsausschuss am 11.5.2017.

Quelle: Region Hannover

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Bundesrat beschließt Änderung der Ladesäulenverordnung

Der Bundesrat hat am 12.5.2017 die Erste Änderungsverordnung der Ladesäulenverordnung beschlossen. Sie setzt die Vorgaben der europäischen Richtlinie über den Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe um und stellt hohe Anforderungen an die Betreiber der Ladeinfrastruktur. Die kommunalen Unternehmen begrüßen den damit geschaffenen, langfristig verbindlichen Rechtsrahmen und werden als Infrastrukturdienstleister einen wesentlichen Beitrag zum Aufbau der zukünftigen Ladeinfrastruktur leisten.

Quelle: Verband kommunaler Unternehmen e.V.

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Nordsys beteiligt sich als Partner am Forschungsprojekt „Digitaler Knoten 4.0“

Im Rahmen der „Förderrichtlinie automatisiertes und vernetztes Fahren auf digitalen Testfeldern in Deutschland“ hat Bundesminister Alexander Dobrint die ersten Förderbescheide erteilt. Das Projekt „Digitaler Knoten 4.0“ wurde als eines von vier Projekten bundesweit mit berücksichtigt und erhält insgesamt eine Förderung von 5,8 Millionen Euro des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur.

Ziel des Projektes ist es, digitale Lösungen für den zukünftigen, gemischten Verkehr aus automatisiert und nichtautomatisiert fahrenden Fahrzeugen, sowie Radfahrern und Fußgängern an Verkehrsknoten (Kreuzungen) zu erarbeiten. Hierzu wird in Braunschweig das digitale Testfeld AIM (Anwendungsplattform intelligente Mobilität) des DLR genutzt, welches bereits seit 2014 in Betrieb ist. Auf dem Weg zum vernetzten und automatisch fahrenden Verkehr der Zukunft ist besonders dieser Mischbetrieb mit konventionellen Verkehrsteilnehmern eine besondere Herausforderung, für welche im Interesse eines sichereren und emissionsreduzierten innerstädtischen Gesamtverkehrs im Projekt „Digitaler Knoten 4.0“ Lösungsansätze erforscht werden sollen.

Quelle: Hanser automotive

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