Aktuelles aus dem Netzwerk Mobilität Niedersachsen

Stadtwerke Osnabrück wählen Hersteller für das ElektroBus-System aus

Die Stadtwerke Osnabrück haben die VDL Bus & Coach bv aus den Niederlanden als ihren Systemlieferanten für die anstehende Elektrifizierung des Nahverkehrs ausgewählt. Ende dieses Jahres werden die ersten 13 E-Busse geliefert und auf der ersten rein elektrischen Linie 41 zwischen Düstrup und Haste unterwegs sein.

„Die Partnerschaft ist ein Meilenstein auf dem Weg in die elektrische, digitale und multimodale Zukunft des Nahverkehrs in Osnabrück“, betonte Stadtbaurat Frank Otte anlässlich der Vorstellung des neuen Systemlieferanten. Der Auswahl war ein umfangreicher Prozess inklusive europaweiter Ausschreibung vorausgegangen. Am Ende setzte sich die VDL Bus & Coach bv unter allen Bewerbern als geeigneter Partner durch. Zu den Kernkompetenzen des niederländischen Unternehmens zählen die Entwicklung, die Produktion und der Verkauf von Bussen und Fahrgestellmodulen. Des Weiteren gehört der Um- und Ausbau von Mini- und Midibussen mit dem dazugehörigen After-Sales-Service zum umfangreichen Portfolio des Unternehmens. Die VDL Bus & Coach bv zählt somit zu den europaweit größten und führenden Busherstellern.

Quelle: Stadtwerke Osnabrück

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Uelzen setzt auf E-Mobilität

Die Hansestadt Uelzen möchte eine Vorreiterrolle bei der Elektromobilität in der Region einnehmen: Bürgermeister Jürgen Markwardt verkündete auf dem Neujahrsempfang der Stadt am Sonnabend, in Kooperation mit den Stadtwerken würden noch in diesem Jahr zehn Ladestationen für Elektrofahrzeuge installiert.

„Das Thema Elektromobilität ist noch nicht wirklich auf unseren Straßen angekommen, weil die Infrastruktur der Lademöglichkeiten nicht geschaffen wurde“, sagte Markwardt. Daher habe man sich mit dem örtlichen Energieversorger zu diesem Schritt entschlossen.

Quelle: Allgemeine Zeitung

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Förderaufruf zur „Errichtung von Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge im engen Zusammenhang mit dem Abbau bestehender Netzhemmnisse sowie dem Aufbau von Low Cost-Infrastruktur und Mobile Metering-Ladepunkten“

Mit dem Sofortprogramm „Saubere Luft 2017 bis 2020“ stellt die Bundesregierung Kommunen mit besonders hoher NOX-Belastung Fördermittel von insgesamt 1 Mrd. Euro zur kurzfristigen und nachhaltigen Verbesserung der Luftqualität zur Verfügung. Das Sofortprogramm ist ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung des gemeinsamen Ziels von Bund, Ländern und Kommunen, die verkehrsbedingten Schadstoffemissionen in Städten und Ballungsräumen zu verringern. Gegenstand des Sofortprogramms sind Maßnahmen die geeignet sind, bereits kurzfristig bis zum Jahr 2020 Wirkung zu entfalten. Hierzu zählen auch Maßnahmen für die Elektrifizierung und die Errichtung von Ladeinfrastruktur.

Der nun vorliegende Förderaufruf des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie bezieht sich ausschließlich auf die Errichtung von Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge im engen Zusammenhang mit dem Abbau bestehender Netzausbauhemmnisse im urbanen und ländlichen Raum, z. B. auf Betriebshöfen und in Parkhäusern, sowie dem Aufbau von Low Cost-Ladeinfrastruktur und Mobile Metering-Ladepunkten.
Im Fokus des Förderaufrufs stehen zwei Infrastrukturmaßnahmen, mit denen die Akzeptanz der Elektromobilität und die Marktdurchdringung kurzfristig verbessert werden können:

  • Lademöglichkeiten für Fahrzeugbesitzer, die über keinen Ladepunkt am eigenen, privaten Parkplatz verfügen und daher nicht regulär (z. B. nachts) nachladen können, z. B. durch Ladepunkte im öffentlich-zugänglichen Raum („Laternenparker“), im nicht öffentlich-zugänglichen Raum (Parkplätze in Tiefgaragen von Mehrfamilienhäusern) und auf bislang nicht erschlossenen Park- und Ladeplätzen (Supermarkt-Parkplatz u. Ä.).
  • Lademöglichkeiten für betriebliche Anwendungen, z. B. für Flottenbetreiber auf Betriebshöfen und Firmenparkplätzen, sowie für betriebliche Nutzung an öffentlich-zugänglichen Ladepunkten, z. B. durch Vorreservierung.

Die Projektskizzen sind bis zum 31. März 2018 einzureichen.

Quelle: Bundesanzeiger

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Ausschreibung für Standorttool zur Ladeinfrastruktur

Über das BMVI läuft noch bis zum 31.01.2018 die Ausschreibung zur Entwicklung eines Standorttools für alternative Kraftstoffe insbesondere für die Ladeinfrastruktur.

Es handelt sich dabei um die Entwicklung eines Standorttools für alternative Kraftstoffe insbesondere für die Ladeinfrastruktur. Ziel ist es eine Planungssoftware zu erstellen, die den Bedarf an Infrastrukturen alternativer Kraftstoffe berechnet und postleitzahlengenau abbilden kann. Die Planungssoftware soll dabei zunächst die Informationen zu bereits vorhandenen öffentlich zugänglichen Standorten im Bereich Normal- und Schnellladung integrieren, sowie Standortdaten der alternativen Kraftstoffe Wasserstoff und Erdgas.

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Hannover vergibt Konzession für 240 Ladestationen

Die niedersächsische Landeshauptstadt will nach Informationen der „Hannoverschen Allgemeinen“ eine Konzession für den Betrieb von 240 öffentlich zugänglichen Ladesäulen mit je zwei Ladepunkten vergeben, davon mindestens 20 Prozent Schnellladestationen.

Mal abgesehen von den zusätzlichen Ladestationen stehen in Hannover auch sonst alle Zeichen auf E: Der Stadtrat fordert mehrheitlich, dass die Stadt und ihre Tochterunternehmen nur noch E-Fahrzeuge beschaffen.

Quelle: electrive.net

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