Aktuelles aus dem Netzwerk Mobilität Niedersachsen

Fachveranstaltung zur Ladeinfrastruktur in Niedersachsen liefert neue Impulse

Fachveranstaltung zur Ladeinfrastruktur in Niedersachsen liefert neue Impulse
OLEC e.V.

Über 90 Teilnehmer aus Wirtschaft, Institutionen und Verwaltung aus dem Norden Niedersachsens informierten sich am 16.11.2017 in Oldenburg umfassend zu den Themen Elektromobilität und Aufbau von Ladeinfrastruktur. Neben Referenten aus der Region, wie EWE, FW Systeme und dem Bundestechnologiezentrum für Elektro- und Informationstechnik, informierten Vertreter des Netzwerks Mobilität Niedersachsen, der CIMA GmbH sowie der Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie über Förderprogramme, praktikable Lösungen und Angebote, die eine sofortige Umsetzung der Fahrzeugbeschaffung und den Aufbau von Ladeinfrastruktur erlauben.

 Einen besonderen Stellenwert besaß auch der Erfahrungsaustausch mit den niederländischen Vertretern. Henk Meiborg (emodz B.V.) und Tim van Beek (EVConsult B.V.) zeigten, dass sich ein Blick über die Landesgrenzen hinweg allemal lohnt. Sowohl bei den Fahrzeugzahlen als auch beim Infrastrukturaufbau ist die Elektromobilität in den Niederlanden schon deutlich weiter vorangeschritten – im Fokus ihrer Präsentationen standen Strategien und aktuelle Entwicklungen in den Niederlanden. Beim gemeinsamen Get-together wurden anschließend Kontakte geknüpft und Erfahrungen ausgetauscht.

Die Veranstaltung wurde vom Netzwerk Mobilität Niedersachsen und von Unternehmen des Konsortiums P.I.B. „Von Berlin nach Amsterdam“ mit Unterstützung des Energiecluster Oldenburg OLEC e.V. organisiert. Im Mittelpunkt standen der Wissenstransfer zwischen den Stakeholdern in den Niederlanden und in Deutschland sowie die Ableitung von Handlungsempfehlungen für die Städte und Landkreise im Norden Niedersachsens.

Deutsche Post DHL Group setzt auf klimafreundliche Paketlogistik in der Innenstadt von Hannover

Bis zu 26 StreetScooter-Elektrofahrzeuge übernehmen im Stadtzentrum beginnend ab nächster Woche die leise und CO2-freie Zustellung der steigenden Paketmengen. Dabei kommt das Fahrzeugmodell Work L mit doppeltem Ladevolumen im Einsatz. enercity baut und betreibt 105 Ladestationen für die DHL-Flotte setzt auch eigene StreetScooter in der enercity-Flotte. Die Initiative ist ein Meilenstein für die Projektinitiative „Urbane Logistik Hannover".

Quelle: enercity

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Förderung weiterer Wasserstoff-Tankstellen im Nationalen Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie

Das Nationale Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) fördert ab sofort die Errichtung von öffentlich zugänglichen Wasserstoff-Tankstellen im Straßenverkehr. Die Förderung beträgt bis zu 60 Prozent der Investitionskosten der Tankstelle und kann zusätzlich die Errichtung eines Elektrolyseurs zur Erzeugung von grünem Wasserstoff umfassen. Die Förderanträge können bis zum 31. März 2018 beim Bundesministerium für Verkehr und digitaler Infrastruktur (BMVI) eingereicht werden.

Quelle: Nationale Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie

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Die Zu(g)kunft beginnt in Niedersachsen

Darin waren sich alle Beteiligten bei der Vertragsunterzeichnung am Donnerstag in Wolfsburg einig: Der Zug der Zukunft wird von Wasserstoff angetrieben, fährt komplett emissionsfrei und wird zuerst in Niedersachsen den Personenverkehr aufnehmen. Produziert wird der „Coradia iLint" vom Schienenfahrzeugbauer Alstom für die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG). Insgesamt 14 Brennstoffzellen-Züge werden im Werk Salzgitter gefertigt und sollen ab Dezember 2021 Reisende zwischen Cuxhaven, Bremerhaven, Bremervörde und Buxtehude befördern. Sie ersetzen dort die Dieseltriebwagen der Elbe-Weser-Verkehrsbetriebe (evb) und reduzieren den Schadstoff-Ausstoß im täglichen Betrieb auf null. Die Versorgung der Züge mit Wasserstoff wird über eine eigene Tankstelle von der Linde Group sichergestellt. Rund 1.000 Kilometer kann der iLint mit einer Tankfüllung zurücklegen, bei Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 140 Km/h.

Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

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Hannover wird bei E-Mobilität Nr. 1 in Deutschland - enercity startet E-Mobilitäts-Offensive

Mit rund 600 öffentlich zugänglichen Ladepunkten im Großraum Hannover wird enercity die größte Ladesäulendichte je Einwohner Deutschlands erzielen. Über 10 Millionen Euro werden in den kommenden drei Jahren in die Infrastruktur für Elektromobilität investiert. Individuelle Produktlösungen für Unternehmen, aber auch für Privatpersonen, machen die Elektromobilität zu einer positiven Messgröße der Lebensqualität in Hannover und der Region.

Die E-Mobilität spielt für eine nachhaltige urbane Entwicklung Hannovers eine entscheidende Rolle. Die Förderung eines emissionsfreien und umweltschonenden Verkehrs mittels Elektrofahrzeugen ist ein zentraler Schwerpunkt der Stadtstrategie von Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok. enercity treibt diese Entwicklung mit einer E-Mobilitäts-Offensive massiv voran.

Quelle: enercity

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