Aktuelles aus dem Netzwerk Mobilität Niedersachsen

Hermes testet VW e-Crafter in Hannover und Frankfurt

Hermes Germany wird die Innenstädte von Hannover und Frankfurt am Main ab sofort teilweise emissionsfrei beliefern. Ermöglicht wird dies durch eine befristete Kooperation mit Volkswagen. Fünf Elektrotransporter des Modells e-Crafter – zwei in Hannover und drei in Frankfurt – werden testweise in den Städten bis Oktober 2018 im Regeleinsatz sein und ersetzen ältere Dieselfahrzeuge.

Der Test ist Teil der Klima- und Umweltschutzstrategie, die Hermes bundesweit vorantreibt. Diese sieht neben alternativen Zustelltechnologien für Metropolregionen auch Elektrifizierung der Fahrzeugflotte vor.

Quelle: Hermes Germany

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Apple arbeitet mit Volkswagen an autonomen Shuttles

In den vergangenen Jahren haben mehrere Geschichten die Runde gedreht, dass sich der Technologiekonzern Apple mit den Automobilherstellern Mercedes oder BMW verbünden möchte, um autonome Fahrzeuge zu entwickeln. Die Gespräche über Partnerschaften sollen daran gescheitert sein, dass Apple zu viel Kontrolle über Design und Daten haben wollte. Nun scheint Apple mit Volkswagen einen Partner für das Project Titan gefunden zu haben, dabei wurden aber die eigenen Anforderungen angepasst. Volkswagen soll aktuelle T6 Minivans an Apple liefern, die von dem Technologiekonzern mit Systemen für autonomes Fahren aufgerüstet werden sollen.

Quelle: getmobility

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VW will 500 E-Kleinbusse bis Ende 2020 einsetzen

Die VW-Tochter Moia, zuständig für Mobilitätsdienstleistungen, geht in den ersten Monaten 2019 mit ihrem Shuttle-Service in Hamburg an den Start. Zu Beginn werde eine zweistellige Zahl an Elektro-Kleinbussen Fahrgäste durch die Stadt chauffieren, kündigte ein Sprecher an. Diese Zahl solle dann bald nach dem offiziellen Start auf 200 steigen, bis Ende 2020 werde MOIA bis zu 500 Fahrzeuge einsetzen.

In Hannover gibt es Moia schon seit Längerem. Dort fahren allerdings herkömmliche VW-Busse mit Verbrennungsmotoren durch die Stadt. In der niedersächsischen Hauptstadt soll das Angebot von derzeit 30 Testfahrzeugen auf 250 Shuttlebusse erweitert werden.

Quelle: Spiegel online

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BMVI fördert umweltfreundliche Lkw

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hat eine Förderrichtlinie für energieeffiziente und/oder CO2-arme Lkw vorgelegt, die Anfang Juni im Bundesanzeiger veröffentlicht werden soll. Erste Anträge können voraussichtlich noch im Juli beim Bundesamt für Güterverkehr gestellt werden.

Folgende Kriterien gelten für die Anträge:

  • Förderfähig ist die Anschaffung von Lkw und Sattelzugmaschinen mit Erdgasantrieb (CNG), Flüssigantrieb (LNG) oder bestimmten Elektroantrieben (reine Batterieelektrofahrzeuge und Brennstoffzellenfahrzeuge), die für den Güterverkehr bestimmt sind und deren zulässiges Gesamtgewicht mindestens 7,5 Tonnen beträgt.
  • Die Fahrzeuge müssen als serienmäßiges Neufahrzeug in einem EU-Mitgliedstaat zum Verkauf angeboten werden.
  • Die Fahrzeuge müssen über das zum Zeitpunkt der Anschaffung in den Unionsnormen vorgeschriebene Umweltschutzniveau hinausgehen oder – bei Fehlen solcher Normen – den Umweltschutz verbessern.
  • Die Höhe des Zuschusses ist abhängig von der Antriebsart. Pro Lkw und Sattelzugmaschine beträgt dieser pauschal 8.000 Euro für CNG, 12.000 Euro für LNG und E-Antriebe für Fahrzeuge bis zwölf Tonnen sowie 40.000 Euro für E-Antriebe für Fahrzeuge ab zwölf Tonnen. Pro Unternehmen ist der Zuschuss auf 500.000 Euro begrenzt.

Allein im Jahr 2018 stehen zehn Millionen Euro für das Förderprogramm zur Verfügung. Es ist zunächst bis zum Ende des Jahres 2020 befristet.

Quelle: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

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Hermes setzt auf volldigitale Tourenplanung aus Niedersachsen

Hermes führt in Deutschland eine volldigitale Tourenplanung auf Basis der Software NUNAV Courier des Hannoveraner Start-ups Graphmasters ein. Damit sollen unter anderem die Zustellzeitfenster ab Sommer kürzer werden. Paketzusteller profitieren laut Hermes von einer intelligenten Routen- und Verkehrsplanung, die das Risiko für Verspätungen senken und sich im Fahrtverlauf dynamisch an Veränderungen anpassen soll. Das Unternehmen investiert nach eigenen Angaben mehrere Millionen Euro in das Projekt. Herzstück der Software ist eine auf lernenden Algorithmen basierende, intelligente Navigation, die individuelle Routenanpassungen bereits vor der Entstehung von Staus vornehmen kann.

Quelle: DEKRA

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