Aktuelles aus dem Netzwerk Mobilität Niedersachsen

Wasserstoffregionen: Die nächsten Wettbewerbe starten

Regionen, die den sauberen Energieträger Wasserstoff im Rahmen einer regionalen Wasserstoffwirtschaft einsetzen wollen, können sich um staatliche Förderung bewerben. Mit den Kategorien HyExperts und HyPerformer starten neue Wettbewerbe der Fördermaßnahme "HyLand – Wasserstoffregionen in Deutschland" um die besten Konzepte für die Integration von Wasserstoff im Verkehrssektor in einer Region. Die Bewerbung ist ab sofort bis 30.9.2019 möglich.

In den ausgewählten Regionen soll die mögliche Integration des Energieträgers Wasserstoff auf unterschiedlichen Stufen demonstriert werden. Jede Region in Deutschland kann Wasserstoffregion werden – unabhängig von Vorerfahrungen. Das mehrstufige Angebot berücksichtigt die spezifischen Bedarfe, Ressourcen und Potenziale vor Ort. So reicht die Förderung von der Unterstützung bei der Sensibilisierung für das Thema bzw. der initialen Organisation der Akteurslandschaft über die Erstellung von integrierten Konzepten und tiefergehenden Analysen bis zur Beschaffung von Anwendungen, um die entstandenen Konzepte umzusetzen.

Bereits abgeschlossen sind die Interessenbekundungen in der Kategorie HyStarter. Hier haben sich 138 Regionen um die Entwicklung von Konzepten zur Integration der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie auf der Basis erneuerbarer Energien beworben. Derzeit läuft der Auswahlprozess. Mit den Kategorien HyExperts und HyPerformer wendet sich der Wettbewerb an Regionen, die bereits erste Erfahrungen gesammelt haben bzw. bestehende Konzepte in die Umsetzung bringen wollen.

Quelle: Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie

Lesen Sie mehr

Aufruf für F&E-Projekte im Förderprogramm Elektromobilität veröffentlicht

Ab sofort können im Förderprogramm Elektromobilität Projektideen für praxisnahe Forschungs- und Demonstrationsvorhaben zur Förderung der Elektromobilität mit Batterie beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur eingereicht werden. Förderschwerpunkt des neuen Aufrufs ist zum einen die anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung (sogenannte Demo-Großprojekte). Hierbei sollen Forschungsfragen beantwortet werden, die sich aus dem Einsatz bestehender Fahrzeugflotten (auch Flottenmixe zulässig) und der betriebsnotwendigen Infrastruktur ergeben – mit der Perspektive des weiteren Ausbaus. Der andere Förderschwerpunkt ist die Technologieforschung und -entwicklung in Anwendungsbereichen mit geringer Fahrzeugverfügbarkeit (Marktverfügbarkeit), unter anderem in den Anwendungsfeldern Güter-/Wirtschaftsverkehr (insbesondere Lkw), Busse, Schiffe und Sonderverkehre.

Quelle: Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie

Lesen Sie mehr

VW will Batteriezellen in Salzgitter bauen

Volkswagen wird als erster deutscher Autobauer in die Fertigung von Batteriezellen für Elektroautos einsteigen. Herstellen will VW die Batteriezellen gemeinsam mit dem schwedischen Unternehmen Northvolt am Standort Salzgitter. Die Wolfsburger hatten sich vor wenigen Wochen mit dem schwedischen Akku-Hersteller zusammengetan, um den Aufbau einer Produktion von Batteriezellen in Europa voranzutreiben.

Der Konzern erforscht in Salzgitter bereits die Zellfertigung in einer Pilotlinie. Dafür will VW knapp eine Milliarde Euro investieren. Ende 2022 oder im Jahr darauf soll die Produktion starten. In Salzgitter baut VW zurzeit Verbrennungsmotoren und denkt offenbar bereits über weitere Fabriken nach. „Wir schauen uns auch weitere Standorte in Europa an“, sagte Beschaffungsvorstand Stefan Sommer am Rande der Hauptversammlung in Berlin. Auch Emden komme grundsätzlich für eine Batteriezellfertigung in Frage. Der Einstieg in die Zellfertigung ist seit geraumer Zeit auch eine Forderung der Arbeitnehmerseite bei Volkswagen, die damit auch den Bedeutungsverlust der herkömmlichen Verbrennerproduktion auffangen will.

Quelle: Norddeutscher Rundfunk

Lesen Sie mehr

Wasserstoff-Tankstellen: Förderung im NIP geht weiter – Anträge können ab sofort eingereicht werden

100 Wasserstoff-Tankstellen bis 2020 in Deutschland – das Ziel ist fast erreicht! Heute sind 70 Wasserstoff-Tankstellen in Betrieb, weitere 30 befinden sich in der Umsetzung. Der Ausbau einer kundenorientierten Infrastruktur für Fahrzeuge mit Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie geht jedoch auch nach 2019 weiter. Die nächste Marke: 400 Wasserstoff-Tankstellen bis 2025!

Deshalb fördert das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur kontinuierlich die weitere Errichtung von öffentlich zugänglichen Wasserstoff-Tankstellen im Straßenverkehr und hat dazu einen neuen Förderaufruf veröffentlicht. Die Förderung beträgt bis zu 50 Prozent der förderfähigen Ausgaben zur Errichtung der Tankstelle. Zusätzlich kann ein Elektrolyseur zur Vor-Ort-Erzeugung von grünem Wasserstoff gefördert werden. Hier beträgt die Förderquote bis zu 40 Prozent der Investitionsmehrausgaben. Die Förderanträge können bis zum 31.7.2019 eingereicht werden.

Quelle: Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie

Lesen Sie mehr

Niedersachsen startet Strategiedialog Automobilwirtschaft – Zusammenschluss für zukunftssichere Automobilwirtschaft in Niedersachsen

Vor dem Hintergrund der sich verändernden Mobilität und den damit verbundenen Herausforderungen für die Automobilwirtschaft hat am 10.5.2019 in Hannover die Auftaktveranstaltung zum Strategiedialog Automobilwirtschaft in Niedersachsen stattgefunden. Initiiert vom Land Niedersachsen, NiedersachsenMetall und der IG Metall Niedersachsen/Sachsen-Anhalt und begleitet von der Volkswagen Group und Continental soll mithilfe eines Strategiedialogs die Stärke des Automobilstandorts Niedersachsen erhalten und ausgebaut werden. Die bereits laufenden Transformationsprozesse sollen – wo irgend möglich – vorausschauend mitgestaltet werden. Die Beteiligten wollen das Innovationspotenzial niedersächsischer Unternehmen auch nutzen, um Beschäftigung in der Automobilwirtschaft zu sichern und neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Die Laufzeit des Strategiedialogs ist auf bis zu drei Jahre angelegt. Hierfür wurden in sogenannten Innovatorenrunden erste Schwerpunkte festgelegt, Arbeitspakete geschnürt und Termine für 2019 und 2020 vereinbart.

Lesen Sie mehr