Aktuelles aus dem Netzwerk Mobilität Niedersachsen

Wolfsburg wird Modellstadt für urbanes Laden

Wie eine leistungsfähige Ladeinfrastruktur für E-Mobilität im urbanen Raum aussehen könnte, zeigen die Stadt Wolfsburg und Volkswagen. In einem Gemeinschaftsprojekt wird die bestehende Ladeinfrastruktur in der Stadt und auf dem Volkswagen Werksgelände um insgesamt zwölf flexible und bis zu 28 fest installierte Schnellladesäulen ab jetzt im Stadtgebiet ergänzt – Wolfsburg wird zum Reallabor.

Das von der Stadt Wolfsburg und Volkswagen anlässlich des 80. Stadtgeburtstags erarbeitete Vorhaben umfasst zwei innovative Schnellladekonzepte: flexible Schnellladesäulen, die Laden an jedem beliebigen Ort, unabhängig vom Stromnetz, mit bis zu 100 kW ermöglichen und stationäre High Power Charging-Säulen, die Laden mit bis zu 350 kW erlauben. An der e-Mobility-Station in Wolfsburg wird der erste Schnellladepark eröffnet, der High Power Charging in der Stadt verfügbar macht.

Quelle: Volkswagen Newsroom

Lesen Sie mehr

Hameln: Acht neue Stromer für den städtischen Fuhrpark

Die Stadt Hameln setzt schon länger auf die emissionsfreien Flitzer. Der städtische Elektroauto-Fuhrpark wurde nun einmal rundum erneuert. Acht neue Elektroautos nennt die Stadtverwaltung ab sofort ihr Eigen. Insgesamt gingen ein VW e-Golf, sechs VW e-ups und ein Renault Kangoo E an die Metropolregion zurück. Ein neuer Leasingvertrag wurde nun mit einer Firma aus Barsinghausen eingegangen.

Durch den neuen Vertrag stehen den Verwaltungsmitarbeitern jetzt insgesamt acht Stromer als Ersatz für die alten Leasingfahrzeuge zur Verfügung. Darunter sechs Renault ZOE, die von den Spielplatz- und Baum- sowie den Straßenkontrolleuren genutzt werden. Den Mitarbeiter*innen des Fachbereichs Umwelt wird außerdem ein Renault Kangoo E zur Verfügung stehen. Zum Fuhrpark des Rathauses gehört darüber hinaus auch wieder ein VW e-up.

„Ich freue mich, dass wir unsere Tradition, innerhalb des Stadtgebiets emissionsfreie Fahrzeuge einzusetzen, fortführen können“, sagt Oberbürgermeister Griese. „Diese Umweltfreundlichkeit ist es uns auch wert, das Doppelte an Leasinggebühren – im Vergleich zu einem regulären Benziner – zu zahlen.“

Quelle: Stadt Hameln

Lesen Sie mehr

Wasserstoffregionen: Die nächsten Wettbewerbe starten

Regionen, die den sauberen Energieträger Wasserstoff im Rahmen einer regionalen Wasserstoffwirtschaft einsetzen wollen, können sich um staatliche Förderung bewerben. Mit den Kategorien HyExperts und HyPerformer starten neue Wettbewerbe der Fördermaßnahme „HyLand – Wasserstoffregionen in Deutschland“ um die besten Konzepte für die Integration von Wasserstoff im Verkehrssektor in einer Region. Die Bewerbung ist ab sofort und bis zum 30.9.2019 möglich.

In den ausgewählten Regionen soll die mögliche Integration des Energieträgers Wasserstoff auf unterschiedlichen Stufen demonstriert werden. Jede Region in Deutschland kann Wasserstoffregion werden – unabhängig von Vorerfahrungen. Das mehrstufige Angebot berücksichtigt die spezifischen Bedarfe, Ressourcen und Potenziale vor Ort. So reicht die Förderung von der Unterstützung bei der Sensibilisierung für das Thema oder der initialen Organisation der Akteurslandschaft über die Erstellung von integrierten Konzepten und tiefergehenden Analysen bis zur Beschaffung von Anwendungen, um die entstandenen Konzepte umzusetzen.

Bereits abgeschlossen sind die Interessenbekundungen in der Kategorie HyStarter. Hier haben sich 138 Regionen um die Entwicklung von Konzepten zur Integration der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie auf der Basis erneuerbarer Energien beworben. Derzeit läuft der Auswahlprozess. Mit den Kategorien HyExperts und HyPerformer wendet sich der Wettbewerb an Regionen, die bereits erste Erfahrungen gesammelt haben oder bestehende Konzepte in die Umsetzung bringen wollen.

Quelle: Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie

Lesen Sie mehr

Aufruf für F&E-Projekte im Förderprogramm Elektromobilität veröffentlicht

Ab sofort können im Förderprogramm Elektromobilität Projektideen für praxisnahe Forschungs- und Demonstrationsvorhaben zur Förderung der Elektromobilität mit Batterie beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur eingereicht werden. Förderschwerpunkt des neuen Aufrufs ist zum einen die anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung (sogenannte Demo-Großprojekte). Hierbei sollen Forschungsfragen beantwortet werden, die sich aus dem Einsatz bestehender Fahrzeugflotten (auch Flottenmixe zulässig) und der betriebsnotwendigen Infrastruktur ergeben – mit der Perspektive des weiteren Ausbaus. Der andere Förderschwerpunkt ist die Technologieforschung und -entwicklung in Anwendungsbereichen mit geringer Fahrzeugverfügbarkeit (Marktverfügbarkeit), unter anderem in den Anwendungsfeldern Güter-/Wirtschaftsverkehr (insbesondere Lkw), Busse, Schiffe und Sonderverkehre.

Quelle: Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie

Lesen Sie mehr

VW will Batteriezellen in Salzgitter bauen

Volkswagen wird als erster deutscher Autobauer in die Fertigung von Batteriezellen für Elektroautos einsteigen. Herstellen will VW die Batteriezellen gemeinsam mit dem schwedischen Unternehmen Northvolt am Standort Salzgitter. Die Wolfsburger hatten sich vor wenigen Wochen mit dem schwedischen Akku-Hersteller zusammengetan, um den Aufbau einer Produktion von Batteriezellen in Europa voranzutreiben.

Der Konzern erforscht in Salzgitter bereits die Zellfertigung in einer Pilotlinie. Dafür will VW knapp eine Milliarde Euro investieren. Ende 2022 oder im Jahr darauf soll die Produktion starten. In Salzgitter baut VW zurzeit Verbrennungsmotoren und denkt offenbar bereits über weitere Fabriken nach. „Wir schauen uns auch weitere Standorte in Europa an“, sagte Beschaffungsvorstand Stefan Sommer am Rande der Hauptversammlung in Berlin. Auch Emden komme grundsätzlich für eine Batteriezellfertigung in Frage. Der Einstieg in die Zellfertigung ist seit geraumer Zeit auch eine Forderung der Arbeitnehmerseite bei Volkswagen, die damit auch den Bedeutungsverlust der herkömmlichen Verbrennerproduktion auffangen will.

Quelle: Norddeutscher Rundfunk

Lesen Sie mehr