Aktuelles aus dem Netzwerk Mobilität Niedersachsen

Aufruf für F&E-Projekte im Förderprogramm Elektromobilität veröffentlicht

Ab sofort können im Förderprogramm Elektromobilität Projektideen für praxisnahe Forschungs- und Demonstrationsvorhaben zur Förderung der Elektromobilität mit Batterie beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur eingereicht werden. Förderschwerpunkt des neuen Aufrufs ist zum einen die anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung (sogenannte Demo-Großprojekte). Hierbei sollen Forschungsfragen beantwortet werden, die sich aus dem Einsatz bestehender Fahrzeugflotten (auch Flottenmixe zulässig) und der betriebsnotwendigen Infrastruktur ergeben – mit der Perspektive des weiteren Ausbaus. Der andere Förderschwerpunkt ist die Technologieforschung und -entwicklung in Anwendungsbereichen mit geringer Fahrzeugverfügbarkeit (Marktverfügbarkeit), unter anderem in den Anwendungsfeldern Güter-/Wirtschaftsverkehr (insbesondere Lkw), Busse, Schiffe und Sonderverkehre.

Quelle: Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie

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VW will Batteriezellen in Salzgitter bauen

Volkswagen wird als erster deutscher Autobauer in die Fertigung von Batteriezellen für Elektroautos einsteigen. Herstellen will VW die Batteriezellen gemeinsam mit dem schwedischen Unternehmen Northvolt am Standort Salzgitter. Die Wolfsburger hatten sich vor wenigen Wochen mit dem schwedischen Akku-Hersteller zusammengetan, um den Aufbau einer Produktion von Batteriezellen in Europa voranzutreiben.

Der Konzern erforscht in Salzgitter bereits die Zellfertigung in einer Pilotlinie. Dafür will VW knapp eine Milliarde Euro investieren. Ende 2022 oder im Jahr darauf soll die Produktion starten. In Salzgitter baut VW zurzeit Verbrennungsmotoren und denkt offenbar bereits über weitere Fabriken nach. „Wir schauen uns auch weitere Standorte in Europa an“, sagte Beschaffungsvorstand Stefan Sommer am Rande der Hauptversammlung in Berlin. Auch Emden komme grundsätzlich für eine Batteriezellfertigung in Frage. Der Einstieg in die Zellfertigung ist seit geraumer Zeit auch eine Forderung der Arbeitnehmerseite bei Volkswagen, die damit auch den Bedeutungsverlust der herkömmlichen Verbrennerproduktion auffangen will.

Quelle: Norddeutscher Rundfunk

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Wasserstoff-Tankstellen: Förderung im NIP geht weiter – Anträge können ab sofort eingereicht werden

100 Wasserstoff-Tankstellen bis 2020 in Deutschland – das Ziel ist fast erreicht! Heute sind 70 Wasserstoff-Tankstellen in Betrieb, weitere 30 befinden sich in der Umsetzung. Der Ausbau einer kundenorientierten Infrastruktur für Fahrzeuge mit Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie geht jedoch auch nach 2019 weiter. Die nächste Marke: 400 Wasserstoff-Tankstellen bis 2025!

Deshalb fördert das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur kontinuierlich die weitere Errichtung von öffentlich zugänglichen Wasserstoff-Tankstellen im Straßenverkehr und hat dazu einen neuen Förderaufruf veröffentlicht. Die Förderung beträgt bis zu 50 Prozent der förderfähigen Ausgaben zur Errichtung der Tankstelle. Zusätzlich kann ein Elektrolyseur zur Vor-Ort-Erzeugung von grünem Wasserstoff gefördert werden. Hier beträgt die Förderquote bis zu 40 Prozent der Investitionsmehrausgaben. Die Förderanträge können bis zum 31.7.2019 eingereicht werden.

Quelle: Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie

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Niedersachsen startet Strategiedialog Automobilwirtschaft – Zusammenschluss für zukunftssichere Automobilwirtschaft in Niedersachsen

Vor dem Hintergrund der sich verändernden Mobilität und den damit verbundenen Herausforderungen für die Automobilwirtschaft hat am 10.5.2019 in Hannover die Auftaktveranstaltung zum Strategiedialog Automobilwirtschaft in Niedersachsen stattgefunden. Initiiert vom Land Niedersachsen, NiedersachsenMetall und der IG Metall Niedersachsen/Sachsen-Anhalt und begleitet von der Volkswagen Group und Continental soll mithilfe eines Strategiedialogs die Stärke des Automobilstandorts Niedersachsen erhalten und ausgebaut werden. Die bereits laufenden Transformationsprozesse sollen – wo irgend möglich – vorausschauend mitgestaltet werden. Die Beteiligten wollen das Innovationspotenzial niedersächsischer Unternehmen auch nutzen, um Beschäftigung in der Automobilwirtschaft zu sichern und neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Die Laufzeit des Strategiedialogs ist auf bis zu drei Jahre angelegt. Hierfür wurden in sogenannten Innovatorenrunden erste Schwerpunkte festgelegt, Arbeitspakete geschnürt und Termine für 2019 und 2020 vereinbart.

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Niedersachsen bewirbt sich um Forschungsfabrik für Batteriezellen

Niedersachsen nimmt am bundesweiten Standortwettbewerb „Forschungsfertigung Batteriezelle Deutschland“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung teil. Das hat die Landesregierung im Rahmen ihrer Kabinettssitzung am 7. Mai 2019 beschlossen. Sollte sich Niedersachsen im Rahmen des bundesweiten Auswahlverfahrens durchsetzen, will das Land die erforderlichen Mittel – vorbehaltlich der Bereitstellung durch den Niedersächsischen Landtag als Haushaltsgesetzgeber – für ein Fabrikgebäude, ein Grundstück sowie nach einer positiven Zwischenevaluierung auch für einen späteren Erweiterungsbau bereitstellen.

„Die Elektromobilitäts- und Batterieforschung ist schon jetzt ein wichtiger Bestandteil des niedersächsischen Forschungsprofils. Die hohe wissenschaftliche Dichte und Kompetenz der Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie die ansässigen Industrieunternehmen im Bereich Batterie prädestinieren Niedersachsen als exzellenten Standort für die neue Forschungsfabrik“, sagt Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler. „Die Ansiedlung stellt die einmalige Chance dar, mit maßgeblicher Unterstützung des Bundes Forschung und regionale Wirtschaft voranzubringen und international sichtbar zu machen.“

Quelle: Niedersächsische Staatskanzlei

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