Aktuelles aus dem Netzwerk Mobilität Niedersachsen

Stadtwerke erhalten Förderbescheid in Höhe von 14,9 Millionen Euro

Die Stadtwerke Osnabrück freuen sich über einen stattlichen E-Bus-Förderbetrag. Das Bundesumweltministerium unterstützt die Umstellung auf Elektrobusse mit einer Fördersumme in Höhe von zunächst 14,9 Millionen Euro. Die Fördersumme fließt in den Aufbau der großen E-Bus-Flotte der Stadtwerke.

Ziel der Stadtwerke ist es, das neue MetroBusliniennetz unter Einbindung der Umlandgemeinden schrittweise zu elektrifizieren und dafür insgesamt mehr als sechzig Elektrogelenkbusse zu beschaffen. Im ersten Schritt hatten die Stadtwerke 13 E-Busse für die neue E-Buslinie M1 zwischen Haste und Düstrup beim dafür ausgewählten Bushersteller VDL Bus & Coach aus den Niederlanden in Auftrag gegeben. „Die 13 Busse sind mittlerweile bei uns auf dem Hof und werden nacheinander in die neue „E-Bus-Optik" gebracht“, ergänzt E-Bus-Projektleiter Joachim Kossow. Zu Beginn des zweiten Quartals sollen die E-Gelenkbusse auf der ersten rein-elektrischen Buslinie M1 (bisher: Linie 41) unterwegs sein.

Quelle: Stadtwerke Osnabrück

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Verkehrsministerium fördert ÖPNV mit rund 96,6 Millionen Euro

Das Land Niedersachsen fördert in diesem Jahr insgesamt 292 Einzelprojekte im Öffentlichen Personennahverkehr mit rund 96,6 Millionen Euro. Das hat heute Niedersachsens Verkehrsminister Dr. Bernd Althusmann in Hannover anlässlich der Genehmigung des ÖPNV-Förderprogramms für das Jahr 2019 bekannt gegeben:

„Mit unserem umfangreichen Förderprogramm verbessern wir den Öffentlichen Personennahverkehr und damit nachhaltig die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger im ganzen Land. Ich freue mich, dass erneut sämtliche von den Antragsstellern angemeldeten, förderfähigen und baureifen Projekte berücksichtigt werden konnten. Die Landesregierung ermöglicht damit insgesamt Investitionen in den ÖPNV von rund 197 Millionen Euro. Damit werden zugleich auch Arbeitsplätze in Niedersachsen gesichert.“

Im Einzelnen umfasst das ÖPNV-Jahresförderprogramm 2019:

  • 77 Neu- und Ausbauvorhaben im straßengebundenen ÖPNV mit insgesamt 46,1 Millionen Euro Förderung (Stadt- und Straßenbahninfrastruktur, Park&Ride- und Bike&Ride-Anlagen, größere Bushaltestellen und Busbahnhöfe, Busbetriebshöfe, ÖPNV-Beschleunigungen, Echtzeitinformationssysteme für Fahrgäste)
  • 864 Bushaltestellen werden modernisiert und barrierefrei gestaltet mit insgesamt 21 Millionen Euro Förderung
  • fünf Projekte im Schienenpersonennahverkehr werden mit insgesamt 3,2 Millionen Euro Förderung (Bahnhofsvorhaben und Streckeninfrastrukturvorhaben)
  • 237 ÖPNV-Omnibusse, davon 16 Prozent mit Elektro- und zehn Prozent mit Gasantrieb, mit 24,6 Millionen Euro Förderung
  • sieben neue landesbedeutsame Buslinien mit einer voraussichtlichen Förderung von zusammen rund 1,7 Millionen Euro pro Jahr

Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung

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KVG Braunschweig beschafft weitere 10 Elektrobusse

Der Aufsichtsrat der Kraftverkehrsgesellschaft mbH Braunschweig hat in seiner Dezembersitzung den Investitionsplan für das kommende Jahr genehmigt. Damit gab er unter anderem grünes Licht für die Beschaffung von zehn Solo-Elektrobussen. Zwei Batteriebusse schreibt die KVG bereits europaweit aus, acht weitere folgen im Jahr 2019. Für diese wird zuvor eine Förderung durch den Bund beantragt. Die Produktionskapazitäten der Hersteller sind hochgradig ausgelastet, weshalb mit einer langen Lieferzeit gerechnet wird. Neben der Fahrzeugbeschaffung sind für 2019 auch weitere Investitionen in die Digitalisierung vorgesehen.

E-Gelenkbusse zu beschaffen ist für die KVG zum derzeitigen Stand wirtschaftlich noch nicht tragbar. Daher werden 2019 auch acht Gelenkbusse mit Euro-6-Dieselmotor gekauft. Diese erfüllen allerhöchste Emissionsanforderungen, denn anders als bei PKW gibt es beispielsweise keine Stickoxidproblematik. Aus Sicht des Aufsichtsratsvorsitzenden Rolf Stratmann bekennt sich die KVG klar zur Umwelt: „Der neue Investitionsplan bestätigt den eingeschlagenen Modernisierungskurs. Finanziell hat der Dieselmotor zwar derzeit noch die Nase vorn, doch mittelfristig sehen wir keine erkennbare Alternative zu Elektromobilität. Die KVG nimmt ihre klimapolitische Verantwortung ernst. E-Busse tragen spürbar zur Reduzierung von Lärm und Schadstoffen bei. Sie reduzieren den Verbrauch von fossilen Brennstoffen, wodurch der Umweltvorteil des ÖPNV gegenüber dem Individualverkehr weiter wächst.“

Quelle: KVG Braunschweig

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Stadtwerke Osnabrück schreiben weitere 49 E-Busse europaweit aus

Die Elektrifizierung der Busflotte startet in die nächste Runde: Die Stadtwerke Osnabrück haben die Ausschreibung für weitere 49 elektrische Gelenkbusse inklusive dazugehöriger Ladeinfrastruktur gestartet. Die Lose zwei (22 E-Busse) und drei (27 E-Busse) des Ausschreibungsverfahrens werden aufgrund des dynamischen Marktumfeldes in einer Rahmenvereinbarung zusammen ausgeschrieben. Der Zuschlag erfolgt dann voraussichtlich im Frühsommer 2019.

„Mit der Ausschreibung für 49 weitere E-Busse gehen wir den nächsten, wichtigen Schritt in Richtung elektromobile Zukunft in Osnabrück“, verkündete Stadtwerke-Mobilitätsvorstand Dr. Stephan Rolfes stolz während des 9. Mobilitätsforums von Mobile Zukunft. „Die Elektrifizierung des öffentlichen Nahverkehrs ist nur ein Teilaspekt des Mobilitätswandels, den wir in Osnabrück vollziehen müssen – aber ein ganz wichtiger", erklärte der Stadtwerke-Vorstand während der gestrigen Veranstaltung. Rund 60 Interessenten nutzen während des Mobilitätsforums die Möglichkeit, eine Probefahrt mit dem ersten E-Bus der Stadtwerke zu machen, der im Oktober angeliefert wurde. Bis Ende Januar sollen die 13 E-Busse aus der ersten Busbestellung beim niederländischen Systemlieferanten VDL Bus & Coach bv in Osnabrück eintreffen.

Quelle: Stadtwerke Osnabrück

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Bekanntmachung der Richtlinie zur Förderung von KMU „KMU-innovativ: Elektronik und autonomes Fahren“

Mit der Fördermaßnahme „KMU-innovativ: Elektronik und autonomes Fahren“ verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Ziel, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen im Bereich der Spitzenforschung zu stärken sowie die Forschungsförderung im Rahmen des Förderprogramms „Mikroelektronik aus Deutschland – Innovationstreiber der Digitalisierung" in den beiden Gebieten Elektronik und autonomes und vernetztes Fahren insbesondere für erstantragstellende KMU attraktiver zu gestalten. Dazu hat das BMBF das Antrags- und Bewilligungsverfahren vereinfacht und beschleunigt und die Beratungsleistungen für KMU ausgebaut. Die Bekanntmachung adressiert innerhalb der beiden Gebiete Elektronik und autonomes und vernetztes Fahren ein breites Themenspektrum.

Gegenstand der Förderung sind risikoreiche, industriegeführte Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben in den Themenfeldern Elektronik und autonomes und vernetztes Fahren, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind.

Die Laufzeit dieser Förderrichtlinie ist bis zum Zeitpunkt des Auslaufens seiner beihilferechtlichen Grundlage, der AGVO, zuzüglich einer Anpassungsperiode von sechs Monaten, mithin bis zum 30.6.2021, befristet.

Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung

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