Aktuelles aus dem Netzwerk Mobilität Niedersachsen

NIP 2: Förderaufruf für brennstoffzellenbetriebene Flurförderzeuge veröffentlicht

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur fördert ab sofort brennstoffzellenbetriebene Flurförderzeuge in Flottenanwendungen. Anträge können bis zum 31.7.2019 eingereicht werden. Für die Förderung stehen insgesamt 4,2 Millionen Euro zur Verfügung.

Gefördert werden können neben den Fahrzeugen auch die für den Betrieb erforderliche Betankungsinfrastruktur und die Errichtung von Elektrolyseuren zur on-site Erzeugung von Wasserstoff zum Betrieb der Fahrzeuge. Die Förderung erfolgt als Mehrkostenförderung von bis zu 40 Prozent im Vergleich zur Referenztechnologie. Für kleine und mittlere Unternehmen besteht die Möglichkeit eines Bonus für kleine und mittelständische Unternehmen von 20 beziehungsweise zehn Prozent, sofern das Vorhaben andernfalls nicht durchgeführt werden kann.

Der Förderaufruf ist Teil des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (2016-2026) – kurz NIP 2 – und erfolgt im Rahmen der Förderrichtlinie Marktaktivierung. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur stellt bis 2019 für diese Förderrichtlinie und die Förderrichtlinie Forschung, Entwicklung und Innovation insgesamt 250 Millionen Euro bereit.

Quelle: NOW GmbH

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Neue Wasserstoff-Tankstelle in Laatzen

„Wasserstoff marsch“ heißt es ab sofort an der Shell-Tankstelle auf der Karlsruher Straße in Laatzen. Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies eröffnete hier am Montag Hannovers zweite Wasserstoff-Tankstation. Die nunmehr fünfte Anlage in Niedersachsen soll ein weiterer kleiner Baustein sein auf dem Weg zu einem bundesweit flächendeckenden Versorgungsnetz. Ein Weg, der angesichts der untergeordneten Rolle von Wasserstoff in den Plänen der Autobauer allerdings eher erst mittelfristig zum Ziel führen dürfte.

Um den Energiewandel auf die Straße zu bekommen, setzen Deutschlands Autobauer bislang fast ausschließlich auf die Entwicklung massentauglicher E-Fahrzeuge mit strombetriebenen Batterien. „Wir werden die Energiewende aber nicht erfolgreich bewältigen, wenn wir nur auf Strom setzen“, ist Lies überzeugt. Wasserstoff habe den Vorteil, besser transportierbar und speicherbar zu sein. Er könne so eine ernsthafte Alternative zur E-Mobilität darstellen. Mit Wasserstoff werden Elektrofahrzeuge mit Brennstoffzellen betankt. Das Tanken ist innerhalb von drei bis fünf Minuten ähnlich schnell abgeschlossen wie an herkömmlichen Zapfsäulen.

[...] Betreiber der Station in Laatzen ist das Unternehmen H2-Mobility. Bis Ende 2019 will man laut Sprecher Thomas Jung den Meilenstein von bundesweit 100 Tankstellen erreicht und somit „das Rückgrat für die Wasserstoffmobilität“ abgeschlossen haben. Die zweite Wasserstoff-Tankstelle Hannovers steht auf dem Gelände von Linde-Gase im Industrieweg.

Quelle: Neue Presse

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Aufruf zur Antragseinreichung zur Förderung von Elektrofahrzeugen und der zum Betrieb benötigten Ladeinfrastruktur im Rahmen des „Sofortprogramms Saubere Luft 2017-2020“

Mit der Förderrichtlinie Elektromobilität vom 5.12.2017 unterstützt das BMVI die Beschaffung von elektrofahrzeugen und der zum Betrieb benötigten Ladeinfrastruktur mit dem Ziel der Erhöhung der Fahrzeugzahlen und des Ladeinfrastrukturangebots im Sinne des weiteren Markthochlaufs der Elektromobilität. Besondere Unterstützung erfahren dabei sowohl kommunale Flotten als auch Fahrzeuge von Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, sofern die Kommune bestätigt, dass die Maßnahme Teil eines kommunalen Elektromobilitätskonzeptes ist.

Bis zum 13.5.2019 lassen sich nun über den zweiten Sonderaufruf im Sofortprogramm Saubere Luft weitere Maßnahmen zur Beschaffung von Elektrofahrzeugen und der Aufbau der zum Betrieb benötigten Ladeinfrastruktur födern.

Sonderaufrufe zum „Sofortprogramm Saubere Luft“ haben besondere regionale Anforderungen an den Durchführungsort der Maßnahmen. Dies wird in den Dokumenten zum jeweiligen Aufruf festgelegt.

Quelle: PtJ – Projektträger Jülich

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Niedersächsisches Verkehrsministerium fördert ÖPNV zusätzlich mit 19,2 Millionen Euro

Zusätzlich zu den 96,6 Millionen Euro fördert das Land Niedersachsen den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in diesem Jahr mit weiteren rund 19,2 Millionen Euro. Das hat Verkehrsminister Dr. Bernd Althusmann heute nach Genehmigung weiterer Vorhaben für das ÖPNV-Förderprogramm 2019ff. bekanntgegeben. Somit werden in das bereits im Januar freigegebene ÖPNV-Förderprogramm 2019 zusätzlich16 Maßnahmen aufgenommen: zehn in das ÖPNV-Flächenprogramm und sechs in das Busbeschaffungsprogramm. Mit ihrer Umsetzung soll noch in diesem Jahr begonnen werden.

Althusmann: „Gemeinsam mit Verkehrsunternehmen und Kommunen arbeiten wir weiter intensiv daran, den ÖPNV in Niedersachsen noch attraktiver zu gestalten. Es freut mich, dass wir zusätzlich zu den bereits genehmigten 292 Einzelprojekten noch weitere 16 Projekte in unsere Förderung aufnehmen konnten. Insbesondere die Hannoversche Üstra und die Stadtwerke Osnabrück profitieren von der zusätzlichen Förderung.“

Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung

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Stadtwerke erhalten Förderbescheid in Höhe von 14,9 Millionen Euro

Die Stadtwerke Osnabrück freuen sich über einen stattlichen E-Bus-Förderbetrag. Das Bundesumweltministerium unterstützt die Umstellung auf Elektrobusse mit einer Fördersumme in Höhe von zunächst 14,9 Millionen Euro. Die Fördersumme fließt in den Aufbau der großen E-Bus-Flotte der Stadtwerke.

Ziel der Stadtwerke ist es, das neue MetroBusliniennetz unter Einbindung der Umlandgemeinden schrittweise zu elektrifizieren und dafür insgesamt mehr als sechzig Elektrogelenkbusse zu beschaffen. Im ersten Schritt hatten die Stadtwerke 13 E-Busse für die neue E-Buslinie M1 zwischen Haste und Düstrup beim dafür ausgewählten Bushersteller VDL Bus & Coach aus den Niederlanden in Auftrag gegeben. „Die 13 Busse sind mittlerweile bei uns auf dem Hof und werden nacheinander in die neue „E-Bus-Optik" gebracht“, ergänzt E-Bus-Projektleiter Joachim Kossow. Zu Beginn des zweiten Quartals sollen die E-Gelenkbusse auf der ersten rein-elektrischen Buslinie M1 (bisher: Linie 41) unterwegs sein.

Quelle: Stadtwerke Osnabrück

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