Aktuelles aus dem Netzwerk Mobilität Niedersachsen

Aufruf zur Antragseinreichung zur Förderung von Elektrofahrzeugen und der zum Betrieb benötigten Ladeinfrastruktur im Rahmen des „Sofortprogramms Saubere Luft 2017-2020“

Mit der Förderrichtlinie Elektromobilität vom 5.12.2017 unterstützt das BMVI die Beschaffung von elektrofahrzeugen und der zum Betrieb benötigten Ladeinfrastruktur mit dem Ziel der Erhöhung der Fahrzeugzahlen und des Ladeinfrastrukturangebots im Sinne des weiteren Markthochlaufs der Elektromobilität. Besondere Unterstützung erfahren dabei sowohl kommunale Flotten als auch Fahrzeuge von Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, sofern die Kommune bestätigt, dass die Maßnahme Teil eines kommunalen Elektromobilitätskonzeptes ist.

Bis zum 13.5.2019 lassen sich nun über den zweiten Sonderaufruf im Sofortprogramm Saubere Luft weitere Maßnahmen zur Beschaffung von Elektrofahrzeugen und der Aufbau der zum Betrieb benötigten Ladeinfrastruktur födern.

Sonderaufrufe zum „Sofortprogramm Saubere Luft“ haben besondere regionale Anforderungen an den Durchführungsort der Maßnahmen. Dies wird in den Dokumenten zum jeweiligen Aufruf festgelegt.

Quelle: PtJ – Projektträger Jülich

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Niedersächsisches Verkehrsministerium fördert ÖPNV zusätzlich mit 19,2 Millionen Euro

Zusätzlich zu den 96,6 Millionen Euro fördert das Land Niedersachsen den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in diesem Jahr mit weiteren rund 19,2 Millionen Euro. Das hat Verkehrsminister Dr. Bernd Althusmann heute nach Genehmigung weiterer Vorhaben für das ÖPNV-Förderprogramm 2019ff. bekanntgegeben. Somit werden in das bereits im Januar freigegebene ÖPNV-Förderprogramm 2019 zusätzlich16 Maßnahmen aufgenommen: zehn in das ÖPNV-Flächenprogramm und sechs in das Busbeschaffungsprogramm. Mit ihrer Umsetzung soll noch in diesem Jahr begonnen werden.

Althusmann: „Gemeinsam mit Verkehrsunternehmen und Kommunen arbeiten wir weiter intensiv daran, den ÖPNV in Niedersachsen noch attraktiver zu gestalten. Es freut mich, dass wir zusätzlich zu den bereits genehmigten 292 Einzelprojekten noch weitere 16 Projekte in unsere Förderung aufnehmen konnten. Insbesondere die Hannoversche Üstra und die Stadtwerke Osnabrück profitieren von der zusätzlichen Förderung.“

Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung

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Stadtwerke erhalten Förderbescheid in Höhe von 14,9 Millionen Euro

Die Stadtwerke Osnabrück freuen sich über einen stattlichen E-Bus-Förderbetrag. Das Bundesumweltministerium unterstützt die Umstellung auf Elektrobusse mit einer Fördersumme in Höhe von zunächst 14,9 Millionen Euro. Die Fördersumme fließt in den Aufbau der großen E-Bus-Flotte der Stadtwerke.

Ziel der Stadtwerke ist es, das neue MetroBusliniennetz unter Einbindung der Umlandgemeinden schrittweise zu elektrifizieren und dafür insgesamt mehr als sechzig Elektrogelenkbusse zu beschaffen. Im ersten Schritt hatten die Stadtwerke 13 E-Busse für die neue E-Buslinie M1 zwischen Haste und Düstrup beim dafür ausgewählten Bushersteller VDL Bus & Coach aus den Niederlanden in Auftrag gegeben. „Die 13 Busse sind mittlerweile bei uns auf dem Hof und werden nacheinander in die neue „E-Bus-Optik" gebracht“, ergänzt E-Bus-Projektleiter Joachim Kossow. Zu Beginn des zweiten Quartals sollen die E-Gelenkbusse auf der ersten rein-elektrischen Buslinie M1 (bisher: Linie 41) unterwegs sein.

Quelle: Stadtwerke Osnabrück

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Verkehrsministerium fördert ÖPNV mit rund 96,6 Millionen Euro

Das Land Niedersachsen fördert in diesem Jahr insgesamt 292 Einzelprojekte im Öffentlichen Personennahverkehr mit rund 96,6 Millionen Euro. Das hat heute Niedersachsens Verkehrsminister Dr. Bernd Althusmann in Hannover anlässlich der Genehmigung des ÖPNV-Förderprogramms für das Jahr 2019 bekannt gegeben:

„Mit unserem umfangreichen Förderprogramm verbessern wir den Öffentlichen Personennahverkehr und damit nachhaltig die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger im ganzen Land. Ich freue mich, dass erneut sämtliche von den Antragsstellern angemeldeten, förderfähigen und baureifen Projekte berücksichtigt werden konnten. Die Landesregierung ermöglicht damit insgesamt Investitionen in den ÖPNV von rund 197 Millionen Euro. Damit werden zugleich auch Arbeitsplätze in Niedersachsen gesichert.“

Im Einzelnen umfasst das ÖPNV-Jahresförderprogramm 2019:

  • 77 Neu- und Ausbauvorhaben im straßengebundenen ÖPNV mit insgesamt 46,1 Millionen Euro Förderung (Stadt- und Straßenbahninfrastruktur, Park&Ride- und Bike&Ride-Anlagen, größere Bushaltestellen und Busbahnhöfe, Busbetriebshöfe, ÖPNV-Beschleunigungen, Echtzeitinformationssysteme für Fahrgäste)
  • 864 Bushaltestellen werden modernisiert und barrierefrei gestaltet mit insgesamt 21 Millionen Euro Förderung
  • fünf Projekte im Schienenpersonennahverkehr werden mit insgesamt 3,2 Millionen Euro Förderung (Bahnhofsvorhaben und Streckeninfrastrukturvorhaben)
  • 237 ÖPNV-Omnibusse, davon 16 Prozent mit Elektro- und zehn Prozent mit Gasantrieb, mit 24,6 Millionen Euro Förderung
  • sieben neue landesbedeutsame Buslinien mit einer voraussichtlichen Förderung von zusammen rund 1,7 Millionen Euro pro Jahr

Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung

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KVG Braunschweig beschafft weitere 10 Elektrobusse

Der Aufsichtsrat der Kraftverkehrsgesellschaft mbH Braunschweig hat in seiner Dezembersitzung den Investitionsplan für das kommende Jahr genehmigt. Damit gab er unter anderem grünes Licht für die Beschaffung von zehn Solo-Elektrobussen. Zwei Batteriebusse schreibt die KVG bereits europaweit aus, acht weitere folgen im Jahr 2019. Für diese wird zuvor eine Förderung durch den Bund beantragt. Die Produktionskapazitäten der Hersteller sind hochgradig ausgelastet, weshalb mit einer langen Lieferzeit gerechnet wird. Neben der Fahrzeugbeschaffung sind für 2019 auch weitere Investitionen in die Digitalisierung vorgesehen.

E-Gelenkbusse zu beschaffen ist für die KVG zum derzeitigen Stand wirtschaftlich noch nicht tragbar. Daher werden 2019 auch acht Gelenkbusse mit Euro-6-Dieselmotor gekauft. Diese erfüllen allerhöchste Emissionsanforderungen, denn anders als bei PKW gibt es beispielsweise keine Stickoxidproblematik. Aus Sicht des Aufsichtsratsvorsitzenden Rolf Stratmann bekennt sich die KVG klar zur Umwelt: „Der neue Investitionsplan bestätigt den eingeschlagenen Modernisierungskurs. Finanziell hat der Dieselmotor zwar derzeit noch die Nase vorn, doch mittelfristig sehen wir keine erkennbare Alternative zu Elektromobilität. Die KVG nimmt ihre klimapolitische Verantwortung ernst. E-Busse tragen spürbar zur Reduzierung von Lärm und Schadstoffen bei. Sie reduzieren den Verbrauch von fossilen Brennstoffen, wodurch der Umweltvorteil des ÖPNV gegenüber dem Individualverkehr weiter wächst.“

Quelle: KVG Braunschweig

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