Förderprogramme

Neue nachhaltige Mobilitätskonzepte werden zurzeit in Deutschland über verschiedene Förderprogramme mit den Schwerpunkten Forschung und Entwicklung sowie Beschaffung auf unterschiedlichen Ebenen gefördert. Hier finden Sie aktuelle Ausschreibungen für Förderprogramme im Bereich Mobilität auf Landes-, Bundes- sowie EU-Ebene.

Neben den Förderprogrammen des Bundes und der Länder wird die Elektromobilität beispielsweise auch durch Regelungen bei der Kfz-Steuer sowie einen Nachteilsausgleich bei der Dienstwagenbesteuerung gefördert.

Für die erstmalige Zulassung reiner Elektrofahrzeuge (einschließlich Brennstoffzellenfahrzeuge) seit dem 1. Januar 2016 und bis zum 31. Dezember 2020 gilt zurzeit noch eine fünfjährige Steuerbefreiung. Diese soll jedoch rückwirkend zum 1. Januar 2016 in eine zehnjährige Steuerbefreiung geändert werden.

Privat genutzte Dienstwagen stellen einen geldwerten Vorteil für den berechtigten Arbeitnehmer dar. Dieser geldwerte Vorteil muss unter anderem nach dem Wert des Fahrzeugs (Brutto-Neuwagenlistenpreis) als Teil des steuerpflichtigen Einkommens besteuert werden. Da der Neuwagenpreis für Elektrofahrzeuge aufgrund der noch teuren Fahrzeugbatterie höher als der eines vergleichbaren konventionellen Fahrzeugs ist, gibt es seit 2013 einen zulässigen Abschlag von 500 Euro je Kilowattstunde der Fahrzeugbatterie. Der Abschlag ist auf maximal 20 Kilowattstunden limitiert. Dieser Minderungsbetrag reduziert sich jährlich um 50 Euro je Kilowattstunde bis er im Jahr 2023 vollständig entfällt.